Neuwahlen bei der Feuerwehr Renchen

Am vergangenen Freitag fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Renchen mit allen drei Abteilungen statt. Der scheidende Kommandant Boris Brandstetter eröffnete die Versammlung mit einem Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre, die von zahlreichen Einsätzen, Jubiläen und strukturellen Weiterentwicklungen geprägt waren.

Zu den Höhepunkten zählten die Teilnahme an den Landesfeuerwehrtagen in Kehl, bei denen der Spielmannszug erfolgreich an den Wertungsspielen teilnahm, sowie die großen Jubiläen der Jugendfeuerwehr (2023) und der Abteilung Renchen sowie des Spielmannszugs (2025). Angesichts deutlich gestiegener Einsatzzahlen wurde eine zentrale Gerätewartung mit zwei hauptamtlichen Kräften eingerichtet, um die Ehrenamtlichen zu entlasten.

Für die Zukunft skizzierte Brandstetter wichtige Projekte: Ein flexibles Kleineinsatzfahrzeug (GW-T) wird in Kürze eintreffen, ergänzt durch Rollwagen für Einsatzhygiene sowie Vegetations- und Waldbrandbekämpfung. Außerdem wurde eine Aufklärungsdrohne beschafft. Das größte Vorhaben bleibt jedoch der Neubau des Rettungszentrums, um den wachsenden Anforderungen der Feuerwehr gerecht zu werden. Noch in diesem Jahr folgt die Ausschreibung für einen Architektenwettbewerb. Brandstetter bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen während seiner zehnjährigen Amtszeit. Besonders würdigte er seinen Stellvertreter Sebastian Schäfer, der ihn stets zuverlässig unterstützt hatte.

In seiner Rede berichtete der scheidende stellvertretende Kommandant Sebastian Schäfer von einem immer höheren Einsatzaufkommen sowie einer hohen Anzahl an Überlandhilfen und betonte, dass sich insbesondere die neue Drehleiter bereits vielfach bewährt habe. Neben großen Einsätzen standen vielfältige Ausbildungs- und Übungsschwerpunkte – von Vegetationsbränden bis hin zu neuen Herausforderungen wie E-Mobilität und Einsatzhygiene – im Fokus. Insgesamt hob er die starke Kameradschaft sowie die intensive Ausbildungsarbeit hervor, durch die in den vergangenen Jahren 195 Feuerwehrangehörige qualifiziert werden konnten.

In der Einsatzabteilung Renchen gab es einen Wechsel im Abteilungskommando: die Verantwortung übernahmen nun Wolfgang Weber und Abraham Kleinhans. Auch in der Abteilung Ulm kam es zu einem Wechsel: Christian Kerschgens trat nicht mehr an und übergab sein Amt an Dominik Birk. Fast einstimmig wurden Tobias Schackowsky als neuer Kommandant und Matthias Wurth als sein Stellvertreter gewählt. Zudem wurden die Mitglieder des Feuerwehrausschusses neu gewählt.

Schackowsky bedankte sich für das entgegengebrachte große Vertrauen und blickte auf die kommenden Aufgaben der Feuerwehr. Dabei betonte er die Weiterentwicklung der Wehr, den Zusammenhalt aller Abteilungen sowie die anstehenden Großprojekte – insbesondere den Neubau des Rettungszentrums – in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Renchen. Gleichzeitig sprach er dem scheidenden Kommando seinen großen Respekt und Dank für das langjährige Engagement und die richtungsweisenden Entscheidungen aus.

Jugendfeuerwehrwart Christian Gempler blicke auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück: Die gemeinsame Jugend- und Bambinifeuerwehr verzeichnete einen deutlichen Mitgliederzuwachs um 30% und ist aktuell die größte Abteilung der Feuerwehr Renchen. Dies sei ein wesentlicher Beitrag für die Zukunft der Feuerwehr Renchen. Highlights waren das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager, die jährlichen Berufsfeuerwehrtage sowie das 50-jährige Jubiläum 2023.

Der Spielmannszug umrahmte die Versammlung musikalisch. Zugführerin Kerstin Carius erinnerte sich an viele besondere Momente, darunter die Landeswertungsspiele, die mit einer Silbermedaille in der Mittelstufe belohnt wurden. Auch im Spielmannszug spiele die Jugendarbeit eine zentrale Rolle, um die Feuerwehr auch in Zukunft nach außen hin vertreten zu können.

Bürgermeisterin Stephanie Bartsch dankte dem scheidenden Kommando für sein verlässliches und verantwortungsbewusstes Engagement. Sie unterstrich, wie wichtig der Rückhalt und das Vertrauen der Mannschaft für die Kommandanten seien und wünschte dem neu gewählten Kommando klare Entscheidungen und Anerkennung durch die Kameradinnen und Kameraden.

von links: Matthias Wurth, Tobias Schackowsky, Stephanie Bartsch, Boris Brandstetter, Sebastian Schäfer

Hauptversammlung Abteilung Ulm

Einsatzabteilung Ulm blickt auf ereignisreiches Jahr zurück – Neuwahlen erfolgt

Im Rahmen der Hauptversammlung der Einsatzabteilung Ulm wurde auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Neben den Berichten bildeten insbesondere Neuwahlen sowie die Gemeindeehrung
einiger Mitglieder einen Schwerpunkt. Zu Beginn begrüßte Abteilungskommandant Christian Kerschgens die anwesenden Gäste, darunter Ortsvorsteher Klemens Kammerer, den stellvertretenden Bürgermeister Werner Bär sowie alle Mitglieder der Gesamtwehr.
In seinem Jahresbericht informierte Kerschgens zum vergangenen Jahr und konnte eine stabile Personalstärke von 25 aktiven Einsatzkräften vorweisen. Die Einsatzkräfte aus dem Ortsteil Ulm waren an insgesamt 19 Einsätze beteiligt, wobei ein Großbrand im Gewerbegebiet Renchen, sowie die Unterstützung bei zwei größeren Überlandhilfen zusätzlichen Aufwand bedeuteten. Neben den 20 Übungsabenden lag ein besonderer Fokus auf Technischen Hilfeleistungen und dem intensiven Training in Bezug auf Personenrettung bei Verkehrsunfällen.

Schriftführer Dominik Birk ließ das kameradschaftliche Jahr Revue passieren und erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen wie die Einweihung des Anbaus im Feuerwehrhaus Ulm, an Feste sowie den gemeinsamen Ausflug nach Leipzig. Der Jugendfeuerwehrwart Christian Gempler berichtete von einer regen Beteiligung und vielfältigen Aktivitäten, wobei aktuell 9 Jugendliche und 3 Kinder aus dem Ortsteil Ulm in der Jugendabteilung in Renchen aktiv sind. Nach dem Bericht der Alterskameraden folgte der Kassenbericht, welcher von Thomas Kammerer vorgetragen und durch die Kassenprüfer bestätigt wurde. Gesamtkommandant Boris Brandstetter betonte in seinem Tätigkeitsbericht den hohen Ausbildungsstand und resümierte erfolgreiche Einsätze der Feuerwehr Renchen in allen drei Einsatzabteilungen. Der aktuelle Personalstand mit 99 aktiven Mitglieder sollte mittelfristig wieder etwas höher werden und die fortlaufenden Investitionen in Feuerwehrausstattung, neue Infrastruktur und auch in Ausbildung der Einsatzkräfte sichern die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Renchen. Zuletzt konnte Brandstetter erfreulicherweise auch für die Mannschaft in Ulm die beiden Neuzugänge Matthias Kohler und Mario Sutterer als Quereinsteiger zum Übungs- und Einsatzdienst verpflichten.

Ein wichtiger Punkt in der Abteilungsversammlung waren die geplanten Neuwahlen. Nach zwölf Jahren stellte sich Christian Kerschgens nicht mehr zur Wahl. Zum neuen Abteilungskommandanten wurde Dominik Birk gewählt, unterstützt von den ebenfalls gewählten beiden Stellvertretern Nico Fund und Marco Sutterer, auch der Abteilungsausschuss wurde neu besetzt. Gemeindeehrungen für langjährige aktive Mitgliedschaft erhielten unter anderem Dominik Birk (10 Jahre), Marco Sutterer (20 Jahre) und Volker Bohnert (30 Jahre). 
Nach seinem Amt als Wahlleiter dankte der stellv. Bürgermeister Werner Bär in seinen Grußworten allen Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz und hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Klemens Kammerer gratulierten die beiden Vertreter der Verwaltung dem neugewählten Führungsteam und würdigten insbesondere das langjährige Engagement von Kerschgens.  Mit einem neuen Führungsteam und einer motivierten jungen Mannschaft sieht sich die Einsatzabteilung Ulm gut für die Zukunft gerüstet.

von links:    Klemens Kammerer, Marco Sutterer, Abtl.Kommandant Dominik Birk, Nico Fund, Werner Bär, Christian Kerschgens und Kommandant Boris Brandstetter
 

Hauptversammlung Abteilung Erlach

Im Gasthaus „Drei Könige“ fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Erlach statt, wozu Abteilungskommandant Thomas Haberle zahlreiche Gäste begrüßen konnte.
Im Rahmen der Totenehrung wurde insbesondere dem im letzten Jahr verstorbenem Willi Vogel gedacht. Aus dem Bericht von Thomas Haberle war zu entnehmen, dass im vergangenen Jahr zwei Einsätze zu verzeichnen waren. Beim Großbrand in der Firma Keller in Renchen sowie beim Hausbrand in Appenweier, wo man jeweils unterstützte. Zur Durchführung kamen 18 Übungsabende mit Schwerpunkt Fahrzeugkunde, Löschangriff mit Brandbekämpfung sowie Atemschutz. Die Abteilungswehr zählt 14 Aktive Wehrmänner mit einem Durchschnittsalter von 43,6 Jahren, die Altersmannschaft zählt sechs Kameraden. Thomas Haberle dankte den auswärts wohnenden Wehrmännern für ihre zusätzlichen Opfer, ebenso den Partnerinnen der Kameraden. Lob gab es für die engagierte Unterstützung aller Wehrmänner sowie den Mitgliedern im Kommando.

Schriftführer Eugen Lind berichtete mit launigen Worten und in unterhaltsamer Art und Weise vom Geschehen. Zur Pflege der Kameradschaft gab es einige Unternehmungen. Der Feierabendhock ist dem Regenwetter zum Opfer gefallen. Über die finanziellen Angelegenheiten berichtete Kevin Zehring.

Jugend-Feuerwehrwart Christian Gempler informierte über die breit angelegten Aktivitäten der Jugend- und Bambini-Gruppen, wo derzeit 57 Kinder und Jugendliche aktiv sind. Highlights bildeten die Unterstützung des Feuerwehrjubiläums sowie eine Übung im Obsthof Zink. Aus dem Ortsteil Erlach sind aktuell 3 Kinder bei den Bambini und ein Mitglied in der Jugendfeuerwehr.

Investitionen stehen an
Kommandant Boris Brandstetter berichtete von einer rückläufigen Zahl von der aktiven Mannschaft der Gesamtwehr. Auch in der Abteilung Erlach ist weiterer Feuerwehr-Nachwuchs dringend notwendig, wo man sich personell bereits in wenigen Jahren an der Grenze der Leistungsfähigkeit befinden könnte. Es erfolgte der dringende Appell für mehr Feuerwehr-Nachwuchs, um die Abteilung auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können. Innerhalb der Gesamtwehr gab es 99 Einsätze, wozu neben Bränden, auch technische Hilfeleistungen sowie Menschenrettung zählten. Wiederum wurden zahlreiche Lehrgänge absolviert. Er informierte zugleich über die verschiedenen anstehenden Investitionen. Ein Schwerpunkt bildet in diesem Jahr die Umstellung auf Digitalfunk in allen Fahrzeugen, wofür 150.000 Euro investiert werden müssen. Ebenso stehen mittelfristig weitere Fahrzeug-Beschaffungen an. Herausragend war das letztjährige Feuerwehr-Jubiläum in Renchen zu welchem alle Abteilungen beigetragen haben.

Ortsvorsteher Herbert König lobte das vorbildliche und ehrenamtliche Engagement der Kameraden, ohne die in unserer Gesellschaft vieles nicht leistbar wäre. Er dankte für die stetige Einsatzbereitschaft für das Allgemeinwohl, was für die Bevölkerung ein beruhigendes Gefühl bedeutet. Bürgermeister-Stellvertreter Roland Boldt zeigte sich stolz auf die Feuerwehr, auf die immer Verlass ist. Von daher wird vom Gemeinderat das tolle Engagement entsprechend wertgeschätzt. Als großes Projekt für die Zukunft bezeichnete er das angedachte Rettungszentrum zusammen mit dem Bauhof, welches seitens der Stadtverwaltung noch in diesem Jahr in die Planungsphase zur Ausschreibung gehen soll.

Neuwahlen
Nach den Neuwahlen setzt sich das Abteilungs-Kommando für die nächsten fünf Jahre wie folgt zusammen: Kommandant Thomas Haberle; Stellvertreter Pierre Gruber; Schriftführer Eugen Lind; Abteilungsausschuss Kevin Zehring, Yannik Streif und Pierre Gruber.

Ehrungen und Beförderungen
Im Rahmen der Versammlung wurden vom Kommandanten Boris Brandstetter, Abteilungskommandant Thomas Haberle sowie BM-Stellvertreter Roland Boldt folgende Wehrmänner befördert: Yannik Streif zum Feuerwehrmann und Pierre Gruber zum Oberlöschmeister.

Hauptversammlung Abteilung Renchen

Führungswechsel und erneut hohes Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr Renchen
Ein bedeutender Führungswechsel, erneut hohe Einsatzzahlen und zahlreiche Ehrungen prägten die Hauptversammlung der Feuerwehr Renchen, Abt. Renchen, am 27. Februar 2026 im Gerätehaus.
Zu Beginn gedachte die Versammlung der verstorbenen Feuerwehrangehörigen, insbesondere des Alterskameraden Berthold Schmidt.
Neue Führung nach zehn Jahren
Nach zehn Jahren an der Spitze der Abteilung stellten sich Abteilungskommandant Matthias Wurth und sein Stellvertreter Tobias Schackowsky nicht mehr zur Wahl. In dieser Zeit entwickelten sie die Abteilung strukturell weiter, stärkten die Ausbildung und förderten nachhaltig den kameradschaftlichen Zusammenhalt.
Der stellvertretende Bürgermeister Roland Boldt dankte dem scheidenden Führungsduo im Namen der Stadt für das langjährige Engagement. Auch Gesamtkommandant Boris Brandstetter würdigte die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Bei den Neuwahlen wurde Wolfgang Weber zum neuen Abteilungskommandanten gewählt und Abraham Kleinhans zum stellvertretenden Abteilungskommandanten. Zudem wählte die Versammlung den Abteilungsausschuss sowie die Kassenprüfer neu.
99 Einsätze im Jahr 2025
Im Berichtsjahr 2025 bewältigte die Gemeindefeuerwehr 99 Einsätze, darunter 30 Überlandhilfeeinsätze. Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte rund 1.640 Einsatzstunden bei Bränden, technischen Hilfeleistungen und weiteren Einsatzlagen.
Ein besonders prägendes Ereignis war der Großbrand einer Lagerhalle der Firma Keller im Sommer des vergangenen Jahres, der die Feuerwehr über viele Stunden hinweg forderte.
Starke Mannschaft und Nachwuchsarbeit
Drei neue Kameraden verstärken seit dem vergangenen Jahr die Einsatzabteilung. Diese zählt derzeit 61 aktive Feuerwehrangehörige. Insgesamt umfasst die Abteilung mit Bambini-Gruppe, Jugendfeuerwehr, Altersmannschaft und Spielmannszug 182 Mitglieder.
Mit Uwe Brandstetter und Jakob Befort wurden zwei langjährige Feuerwehrkameraden in die Altersmannschaft verabschiedet. Zahlreiche Ehrungen für langjährige Treue sowie mehrere Beförderungen rundeten die Versammlung ab.
Die Jugendfeuerwehr und die Bambini-Gruppe bilden weiterhin das Fundament für die Zukunft der Wehr. Besonders erfreulich ist der starke Zuwachs im Nachwuchsbereich: Insgesamt konnten 20 neue Mitglieder gewonnen werden – acht in der Bambini-Gruppe und zwölf in der Jugendfeuerwehr. Damit umfasst der Feuerwehrnachwuchs inzwischen 55 Kinder und Jugendliche. Gesamtkommandant Boris Brandstetter betonte, dass die Jugendabteilung perspektivisch die größte Abteilung in Renchen werden könne. Die Jugendfeuerwehr führte im vergangenen Jahr zahlreiche Proben und Veranstaltungen durch. Dazu gehörten unter anderem der Besuch der Atemschutzstrecke in Lahr sowie ein Berufsfeuerwehrtag mit mehreren realitätsnahen Einsatzübungen.
Auch die Altersmannschaft entwickelt sich weiter: Künftig schließen sich die Alterskameraden aus Renchen und Erlach zusammen und bilden eine gemeinsame Einheit.
Der Spielmannszug trägt mit seinen musikalischen Auftritten wesentlich zum öffentlichen Erscheinungsbild der Feuerwehr bei. Im Jahr 2025 absolvierte er insgesamt 16 Auftritte. Besonders erfreulich ist auch hier der deutliche Personalzuwachs: Acht neue Mitglieder konnten gewonnen werden.
Investitionen und Ausblick
Mit der Beauftragung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 10) wurde eine bedeutende Investition mit einem Volumen von rund 650.000 Euro angestoßen. Für 2026 wird zudem die Auslieferung des neuen Gerätewagens Transport (GW-T) erwartet.
Durch eine Spende der Firma Keller kann unter anderem die Beschaffung einer Drohne realisiert werden. Darüber hinaus wird weiter in neue Atemschutzgeräte investiert, die Verwaltungssoftware schrittweise ausgebaut und das Thema Waldbrandbekämpfung konsequent weiterverfolgt.
Auch der geplante Neubau eines gemeinsamen Rettungszentrums mit Bauhof wurde thematisiert. In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Bürgermeister die Bedeutung einer leistungsfähigen Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadtverwaltung unterstütze das Vorhaben ausdrücklich und sehe darin eine wichtige Investition in die Zukunft der Feuerwehr und der kommunalen Infrastruktur. Zur Umsetzung ist die Durchführung eines Architektenwettbewerbs vorgesehen, um eine funktionale und zukunftsorientierte Lösung zu entwickeln.
Mit neuer Führung, moderner Ausstattung und einer engagierten Mannschaft blickt die Feuerwehr Renchen zuversichtlich in das kommende Jahr.

Gemeindeehrungen für langjährige Mitgliedschaft:
10 Jahre: Marvin Boldt, Raphael Lehmann, Sebastian Roth, Lars Wurth, Nils Wurth
20 Jahre: Florian Gärth
30 Jahre: Steffen Carius
35 Jahre: Jakob Befort, Boris Brandstetter, Michael Feuerstein
45 Jahre: Uwe Brandstetter, Michael Ganze

Feuerwehrehrenzeichen:
25 Jahre Silber: Wolfgang Weber, Timo Freund
40 Jahre Golf: Gerold Baudendistel, Matthias Wurth

Beförderungen:
Feuerwehrmann: Adrian Bär, Marius Kirn, Ali Namous
Hauptfeuerwehrmann: Jürgen Ganze
Löschmeisterin: Abraham Kleinhans, Kevin Rill
Hauptbrandmeister: Sebastian Schäfer

v.li.: Kommandant Boris Brandstetter, Stv. Bürgermeister Roland Boldt, Stv. Kommandant Sebastian Schäfer, Ali Namous, Marius Kirn, Jürgen Ganze, Stv. Abteilungskomm. Abraham Kleinhans, Abteilungskomm. Wolfgang Weber, Kevin Rill, Ehemaliger Abt. Kommandant Matthias Wurth, Ehemaliger Stv. Abt. Kommandant Tobias Schackowsky

v.li.: Stv. Abt. Kdt. Abraham Kleinhans, Abt. Kdt. Wolfgang Weber, Ehemaliger Abt. Kdt. Matthias Wurth, Ehemaliger Stv. Abt. Kdt. Tobias Schackowsky

Junggeselle bietet lustvolles Theaterstück

Mit dem Stück „Wer fremdgeht muss leiden“ hat die Theatergruppe der Feuerwehr Renchen wieder mal einen Volltreffer gelandet.
Der Junggeselle Gerd zieht in eine neue Wohnung und feiert eine Einweihungsfeier, die etwas aus dem Ruder gerät. Am nächsten Morgen sind nicht nur Chaos, leere Flaschen und sein Freund Jochen als Überbleibsel in der Wohnung, sondern auch seine neue Bekanntschaft Sandra, die er im Schlafzimmer völlig vergessen hat. Die Nachbarin Simone besteht darauf, dass Gerd die durch den Wurf von leeren Bierkisten auf ihren Balkon demolierten Rollläden ersetzt. Gerd gerät noch mehr unter Druck, als der penible Hausmeister wegen Verletzung der Hausordnung mit Kündigung droht. Drastisch wird die Situation, als sich seine feste Freundin Tanja als Besuch ankündigt. Diese wäre eigentlich noch als Stewardess in Brasilien, da sie aber ihren Freund kennt und misstrauisch ist, kehrt sie überraschend früher zurück. Noch dazu taucht eine weitere Frau auf, die behauptet, Gerd wäre der Vater ihres Kindes.
Tobias Schackowsky glänzt in der Rolle des aktiven Junggesellen, sehr authentisch spielt er den leidfähigen Casanova Gerd, welcher durch das ständige Klingeln seiner On-Off-Beziehungen an der Wohnungstür kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht. Die Rolle seines Freundes Jochen übernimmt Manuel Neumann, der mit seiner naiv-tollpatschigen Art das genaue Gegenteil zu dem hektischen Gerd darstellt. Er versteht es mit kleinen Gesten und kurzen Einwürfen, das Publikum immer wieder zum Lachen zu bringen. Die Nachbarin Simone wird von Kerstin Carius dargestellt. Sie verkörpert glaubhaft die strenge Krankenschwester, die doch insgeheim ein Auge auf Jochen geworfen hat. Wendelin Huschle schlüpft in die Rolle des unerbittlichen Hausmeisters, der seinen lebenslustigen neuen Bewohner mit den vielen Damenbesuchen schnell wieder loswerden will. Barbara Schrempp mimt überzeugend die misstrauische Dauerverlobte Tanja und Bellinda Baum agiert glaubwürdig als verkaterte, noch leicht alkoholisierte kurzweilige Bekanntschaft Sandra. Dazu übernimmt Patricia Baum die Rolle der Mandy, die den Vater ihres Kindes sucht.
Das Stück lebt von einem großen Wirrwarr auf der Bühne, ein ständiges Kommen und Gehen, das unter der Regie von Patricia Baum und mit einem neuen, modernen Bühnenbild zu einem kurzweiligen Vergnügen wird. Sybille Scalisi als Souffleurin und Luise Berger, die für die Maske zuständig war, haben zum Erfolg beigetragen. Das Publikum dankt es den Darstellern mit viel Gelächter bei den einzelnen Szenen und am Schluss mit einem herzlichen Applaus für die Darsteller.

Katharinenball der Feuerwehr Renchen

Abteilungskommandant Matthias Wurth erhält besondere Ehrungen im Jubiläumsjahr

In der vollbesetzten Stadthalle Renchen konnte Stadtkommandant Boris Brandstetter viele geladene Gäste und Unterstützer der Feuerwehr Renchen, als auch die befreundeten Hilfsorganisationen der lokalen Blaulicht-Familie begrüßen. Zum Abschluss des erfolgreichen Jubiläums der Einsatzabteilung Renchen und des Spielmannszuges hob er den großen Zusammenhalt und das Engagement aller Mitglieder hervor und bedankte sich bei seiner gesamten Kameradschaft und auch bei allen Unterstützern und Teilnehmer für die gelungenen Teamarbeit im vergangenen Jahr. Auch Abteilungskommandant Matthias Wurth zog ein sehr positives Resümee und machte in seinem Rückblick anhand einer Aufzählung aller Veranstaltungen und Aktionen noch einmal deutlich wie intensiv die Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums war. Er bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung und der Bewirtung des Sportvereins und der Narrhalla Renchen bei diesem Kameradschaftsabend, sowie beim Spielmannszug für das kurzweilige Konzert als auch für das „lustvolle“ Theaterstück und gratulierte dem Musikzug zum gelungenen Abendprogramm.
Bei den seinen Grußworten berichtete Kommandant Michael Wegel über anstehende Pläne und Neuigkeiten aus seiner Arbeit im Landesfeuerwehrverband und lobte die Floriansjünger sowohl für das sehr professionell durchgeführte Jubiläumswochenende als auch für den Einsatzerfolg beim Großbrand der Firma Keller. Es sei sehr wichtig, dass es bei solchen teilweisen sehr gefährlichen größeren Einsätzen keine verletzten Einsatzkräfte gibt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Michael Dietrich nahm Wegel im Anschluss viele Ehrungen von langjährig aktiven Mitgliedern vor. Beide überraschten zusätzlich Abteilungskommandant Wurth mit einer Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbandes für das außergewöhnliches Engagement und sein bisheriges Lebenswerk in der örtlichen Feuerwehr und auch als Kreisausbilder für Funktechnik und als Schiedsrichter für Leistungswettkämpfe im Ortenaukreis über seine insgesamt 40 Dienstjahre.
Bürgermeisterin Stephanie Bartsch freute sich in Ihrer ersten Ansprache zum Katharinenball über die gelebte Kameradschaft, in welcher sich Frauen und Männer ehrenamtlich zusammentun, um erkennbar unproblematisch und pragmatisch ihren Mitmenschen Hilfe zu leisten. Sie bedankte sich bei der Führung für die sehr gute Zusammenarbeit und der gesamten Kameradschaft für das geleistete Jahr, auf welches sie mit Stolz auf Ihre Feuerwehr zurückblicken kann.

Landesehrungen für aktive Dienstjahre:
Bronze für 15 Jahre: Kevin Kammerer, Andreas Zink
Silber für 25 Jahre: Wolfgang Weber, Thimo Freund
Gold für 40 Jahre: Gerold Baudendistel, Matthias Wurth, Michael Huber, Karl-Heinz Baumann

Landesfeuerwehrverband BW:
Ehrenmedaille in Silber: Matthias Wurth, Abteilungskommandant Einsatzabteilung Renchen

v. li.: Michael Dietrich, Boris Brandstetter, Kevin Kammerer, Andreas Zink, Thimo Freund, Michel Huber, Wolfgang Weber, Gerold Baudendistel, Karl-Heinz Baumann, Michael Wegel, Matthias Wurth, Stephanie Bartsch

Spende der Feuerwehr Renchen an Gustav-Binder-Stiftung

Im Rahmen ihres großen Jubiläums überreichte das Kommando der Feuerwehr Renchen an den Kreisverbandsvorsitzenden Michael Dietrich symbolisch einen Spendenscheck über 1.500 Euro an die Gustav-Binder-Stiftung des Landesfeuerwehrverbandes, schreibt die Feuerwehr Renchen in einer Pressemitteilung. Der Geldbetrag kam bei der Eröffnungsveranstaltung zum Jubiläum beziehungsweise bei der Organisation der diesjährigen Kreisverbandsversammlung als Erlös zusammen. Auch die Pfarrgemeinde Renchen spendete weitere 450 Euro an diese Feuerwehrstiftung, welche bei einem ökumenischen Gottesdienst am Jubiläumswochenende der örtlichen Einsatzabteilung gesammelt wurden. Michael Dietrich freute sich über die großzügigen Beträge und bedankte sich als lokaler Vertreter aller aktiven Feuerwehrangehörigen und auch im Namen der Stiftung des Landesfeuerwehrverbandes.
Die Feuerwehrstiftung Gustav-Binder dient der sozialen Absicherung aktiver Feuerwehrangehörige im ehrenamtlichen Einsatzdienst. Leider seien in Baden Württemberg immer wieder Feuerwehrangehörige zu beklagen, die im Einsatz ihr Leben verlieren. Auch schwere Verletzungen ließen sich trotz guter Schutzkleidung und hohem Ausbildungsstand nicht vermeiden. Bei solchen Schicksalsschlägen unterstützt die Gustav-Binder-Stiftung als soziale Einrichtung mit mildtätigem Zweck betroffene Feuerwehrangehörige oder deren Hinterbliebene.

v. li.: Boris Brandstetter, Michael Dietrich, Matthias Wurth

Tausende von Besuchern beim Blaulichttag

Hochbetrieb herrschte am Sonntag im Stadtkern und auf dem Platz vor Schule und Stadthalle. Hier hatten die Freiwillige Feuerwehr und der Spielmannszug zur Feier ihres Doppeljubiläums einen „Blaulichttag“ organisiert, an dem sich befreundete Rettungsorganisationen mit Ausstellungen und Aktionen beteiligten, ergänzt durch ein abwechslungsreiches Programm und musikalischer Unterhaltung.

Den Auftakt bildete am Sonntagmorgen einen ökumenischer Gottesdienst, der gemeinsam von den Pfarrern Herbert Faller und Andreas Moll und vielen Angehörigen der Blaulicht-Organisationen in der Stadthalle gefeiert wurde. Anschließend war die Blaulichtmeile eröffnet. In der Hauptstraße wurden Oldtimer-Feuerwehrfahrzeuge gezeigt, Präsentationen und Aktivitäten boten die Rettungshundestaffel Kehl und das DRK, das auch im Josefsaal mit Kaffee und Kuchen bewirtete. Prävention und eine Fahrzeugausstellung waren die Schwerpunkte beim Stand der Polizei, mit einer Fahrzeugausstellung wurden Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Renchen und Sonderfahrzeuge der Feuerwehren Achern und Offenburg gezeigt. Auf dem Bärenhof stellte das Technische Hilfswerk Fahrzeuge und Boot vor, ebenso die DLRG Renchen. Überall hatten die Besucher Gelegenheit zu staunen und sich zu informieren. Den Kindern machte es besonders viel Freude, die Fahrzeuge einmal aus der Fahrer-Perspektive zu erleben oder in die Boote zu steigen. Für die musikalische Unterhaltung standen die Spielmannszüge aus Ortenberg, Önsbach-Ottenhöfen, Nürtingen und der Fanfarenzug Urloffen bereit. Bei der Stadthalle stellte sich der Spielmannszug Renchen vor, die Jugend- und Bambini-Feuerwehr hatten Hüpfburg und Wasserspiele aufgebaut und boten so für die Jüngsten jede Menge Spaß. Natürlich hielt die Feuerwehr hier eine abwechslungsreiche Bewirtung bereit.

Bei Stadthalle und Grimmelshausenschule begann auch das Programm mit zahlreichen Vorführungen, die bei den Besuchern auf besonders großes Interesse stießen. Schauübungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zeigten zunächst die Bambinis und dann auch die Jugendfeuerwehr, wobei Aktionen vom Aufbau der Wasserversorgung über Menschenrettung und Innenangriff bei der Jugendfeuerwehr von Frank Beese sachkundig kommentiert und erläutert wurden. Im Bärenhof bot die DLRG gemeinsam mit dem THW zweimal interessante Vorführungen zum Tauchen. Auch die Rettungshundestaffel Kehl begeisterte bei einer Vorführung mit ihren Vierbeinern. Die Hauptstraße im Bereich des Rathauses war dann Schauplatz von zwei Schauübungen, die bei den Besuchern sehr gut ankamen. Zunächst kommentierte Frank Beese eine Vorführung zur Menschenrettung aus einem Unfall-Auto. Die Feuerwehr Appenweier zeigte, wie ein eingeklemmter Fahrer zunächst über die aufgebrochenen Seitenfenster erste ärztliche Hilfe erfährt und wie dann unter Einsatz hydraulischer Spreiz- und Scherwerkzeugen die Autotüren entfernt wurden, damit das Unfallopfer gerettet werden konnte. Lustiger ging es anschließend bei einem historischen Löschangriff auf das Rathaus zu. Mit Oldtimer Fahrzeugen aus den 40er bis 60er Jahren und entsprechender Ausrüstung wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und eine Menschenrettung durchgeführt, wobei auch das DRK historisch passend zum Einsatz kam. Einen zünftigen Abschluss des Blaulichttages bot dann die Blaskapelle „Schießpulver“ bei der Stadthalle, bei gemütlichem Beisammensein mit regionalen Vesper-Spezialitäten.

Grandioser Jubiläumsabend der Wehr

Der Jubiläumsabend, mit dem am Freitag in der Stadthalle das 155-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr sowie der 65. Geburtstag des Spielmannszugs gefeiert werden konnte, wird noch lange als festlicher Höhepunkt in Erinnerung bleiben. Im Rahmen des abwechslungsreichen Programms mit musikalischen Highlights wurde Ehrenzugführer Heinz Schäfer als Gründungsmitglied des Spielmannszugs mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

„155 Jahre freiwillige Feuerwehr bedeuten eine lange Zeit mit viel ehrenamtlichem Einsatz, wo Männer und Frauen Tag für Tag, jeweils 24 Stunden lang, bereit sind, Zeit zu opfern und ihre Gesundheit oder gar das Leben riskieren, um sich für ihre Mitmenschen einzusetzen“, betonte eingangs Jochen Graf, der gekonnt und souverän durch den Abend führte. Er erklärte auch gleich die ungewöhnlichen Jubiläumszahlen. Vor fünf Jahren war das 150-Jährige der Feuerwehr und 60 Jahre Spielmannszug geplant, die Feier des Doppeljubiläums war der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Die Vorbereitungen waren schon weit fortgeschritten, und waren am Freitagabend unter anderem Videos zu sehen, die damals schon für das Jubiläum vorbereitet waren.

Anschließend hießen Kommandant Boris Brandstetter, Abteilungskommandant Matthias Wurth, sowie Kerstin Carius als Zugführerin des Spielmannszugs die Gäste willkommen, unter ihnen Michael Wegel als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Vertreter der Gemeindeverwaltung, befreundeten Wehren und Blaulicht-Organisatoren. „Wir haben mit viel Sehnsucht fünf Jahre lang auf dieses Wochenende gewartet“, betonte Brandstetter. Ziel des Abends sei es, unter den Gesichtspunkten Mut, Kameradschaft und Ehrenamt. auf die wechselvolle Geschichte dieser 155 Jahre zurückzublicken.

Dass sie mit viel Herzblut dabei sind, zeigte schon der erste Auftritt des Spielmannszugs, der unter Stabführung von Micha Laug den musikalischen Teil des Abends mit einem schwungvollen Marsch eröffnete. Dann zeigten Willi Weber und Julia Schäfer anhand des Gründungsbuchs aus dem Jahr 1870 auf, wie es um das Feuerwehrwesen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts bestellt war und wie es dann personell, ausrüstungstechnisch und taktisch weiterentwickelte. Hohepunkte waren nach 1930 die erste Motorspritze und 1955 der erste Mannschaftstransportwagen, dessen feierlicher Empfang mit einem Original-Video lebendig illustriert wurde. Anschließend blickten Heinz Schäfer und Friedrich Urbanek im Gespräch mit Graf auf die Geschichte zurück. Schäfer schilderte als Gründungsmitglied eindrucksvoll die schwierigen Anfangsjahre des Spielmannszugs, Urbanek, viele Jahre Kommandant, ging auf die Gründung der Jugendfeuerwehr Anfang der 70er Jahre und der Bambinis 2008 als wichtige Erfolgsgeschichte zur Nachwuchsförderung der Feuerwehr ein, wo Kinder und Jugendliche spielerisch Gemeinschaft lernen. Dann gab es eine Überraschung für Heinz Schäfer. Als „Seele des Vereins“, leuchtendes Vorbild für in höchstem Maße ehrenamtlichen Einsatz und langjähriger Zugführer wurde er unter minutenlangem stehendem Beifall mit einer Ehrenurkunde für 65 Jahre im Dienst der Feuerwehrmusik ausgezeichnet.

Bürgermeisterin Stephanie Bartsch würdigte die Bedeutung der Feuerwehr für den professionellen Zivilschutz und die vorbildliche regionale Vernetzung, die erst kürzlich bei einem Großeinsatz erneut bewiesen wurde. Ein besonderes Lob galt der Jugendarbeit als wichtige Sozialisationsinstanz und dem wertvollen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Grimmelshausenstadt.

Ein weiterer musikalischer Höhepunkt war die schottische Nationalhymne „Highland Cathedral“, die zur Begeisterung der Besucher gemeinsam mit Dudelsackspieler Martin Hasenfraz dargeboten wurde, im Verlauf des Abends folgte noch „Queen in Concert“ mit Bernd Seyfarth als Gast an der E-Bass. Dazwischen zeigte ein Video die Motive von Mitgliedern für ihr Engagement in der Feuerwehr, wobei neben der Hilfsbereitschaft vor allem die vorbildliche Kameradschaft und Freude an der Technik genannt wurden. Im Gespräch mit dem Moderator zeigten Katja Schäfer, Diana Brandstetter und Monika Wirth auf, inwieweit auch die Familien von Feuerwehr-Angehörigen von deren Hobby betroffen sind und weshalb sie es mit aller Kraft unterstützen, selbst wenn Einsätze mitten in der Nacht, an Hochzeitstagen oder bei Geburtstagsfeiern notwendig sind.

Michael Wegel als Präsident des Landesfeuerwehrverband, Kreisbrandmeister Bernhard Frei und Armin Schäfer als Stellvertretender Kreisstabführer gingen mit Anekdoten auf ihre Motivation, die Bedeutung des Ehrenamts und Aspekte der künftigen Entwicklung ein. Anschließend hatten sie Gelegenheit, bei einem Ratespiel der Bambinis ihre Kenntnisse feuerwehrtechnischer Begriffe unter Beweis zu stellen. Es folgte die Grußworte, dabei überreichte Michael Wegel einen Ehrenteller des Landesfeuerwehrverbandes, für die Feuerwehrmusik gratulierte Luca Fischer, für das DRK Wolfgang Bär zum Doppeljubiläum. Nach der Zugabe des Spielmannszugs folgte ein gemütliches Beisammensein zur Musik der Band „Miles“.

Feuerwehr Renchen blickt stolz zurück – Festschrift zum Jubiläum erscheint

Die Freiwillige Feuerwehr Renchen feiert in diesem Jahr ein beeindruckendes Doppeljubiläum: 155 Jahre aktiver Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung und 65 Jahre musikalisches Engagement des Spielmannszugs. Aus diesem feierlichen Anlass wurde die traditionsreiche Festschrift fortgeschrieben und erscheint nun in einer aktualisierten und erweiterten Ausgabe.

Unter der Leitung von Albert Zink hat sich ein engagiertes Team daran gemacht, die Geschichte der Feuerwehr Renchen und ihres Spielmannszugs mit viel Herzblut und Sorgfalt aufzubereiten. Dabei ist eine reich bebilderte und inhaltlich fundierte Festschrift entstanden, die nicht nur die historischen Meilensteine würdigt, sondern auch das aktuelle Geschehen innerhalb der Feuerwehr dokumentiert.

Neben der Chronik und Rückblicken auf vergangene Einsätze und Veranstaltungen bietet die neue Festschrift auch zahlreiche persönliche Einblicke und Anekdoten. Mitglieder erinnern sich an bewegende Momente, langjährige Weggefährten kommen zu Wort, und die Entwicklung der Technik sowie die Veränderungen im Feuerwehrwesen werden anschaulich dargestellt.

Besonders hervorgehoben wird auch die Rolle des Spielmannszugs, der seit 65 Jahren ein fester Bestandteil der Renchener Feuerwehr ist und bei zahlreichen Anlässen musikalisch für den guten Ton sorgt.

Die aktualisierte Festschrift ist ein Stück gelebte Heimatgeschichte – ein Zeugnis für Gemeinschaft, Engagement und Tradition. Sie wird im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten vorgestellt und ist ein Muss für alle, die sich mit der Feuerwehr Renchen verbunden fühlen.

Sowohl die neue als auch die bisherige Festschrift aus dem Jahr 1995 sind auf der Website der Feuerwehr Renchen digital abrufbar – ein Service für alle Interessierten, die die Geschichte und Entwicklung der Wehr nachlesen oder noch einmal in Erinnerungen stöbern möchten.

Festschrift neu: 155 Jahre Feuerwehr Renchen/65 Jahre Spielmannszug |
Festschrift 1995: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Renchen |
50 Jahre Spielmannszug: 50 Jahre Spielmannszug Renchen |

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