Theatergruppe mit Betrug und Wegezollpolizei

Um das„Big Business“ ging es im Theaterstück beim Katharinenball unserer Feuerwehr.
Die Betrügerin Chantal Schniegel „vermietet“ die Hauptstraße in Renchen für das angesparte Geld an Friedolin und Hubertus , die dort angeblich als Wegezoll-Kassierer (Wägezol-Bollizei) Millionen verdienen könnten und macht sich danach aus dem Staub. Bei ihrem ersten Einsatz nehmen die Beiden den Dorfpolizisten Otto Hebeisen in Beugehaft, weil er sich weigert eine Durchfahrtsgebühr zu bezahlen. Gefesselt an das Ehebett und mit Friedolins Socke geknebelt finden ihn dort die beiden Ehefrauen Roswitha und Maria. Sie überlegen, wie sie ihre leichtgläubigen Männer aus dieser Misere rausholen und dabei die kriminelle Geschäftsfrau überführen können. Mit einem gut durchdachten Plan, mit viel Schnaps und etwas Hilfe vom Dorfpolizisten gelingt es den Ehefrauen, das Ersparte wieder zurückzuholen und sich die Dankbarkeit ihre Männer zu sichern.
Tobias Schackowsky als Hubertus und Manuel Neumann als Friedolin überzeugten in ihren Rollen als liebenswürdige und leichtgläubige Tollpatsche. Viel Szenenapplaus gab es für ihr „Wegezollkassieren“. Melanie Brandstetter als Roswitha und Barbara Schrempp als Maria beeindruckten mit überzeugter Darstellung der schlauen und trinkfesten Ehefrauen. Bellinda Baum als Chantal Schniegel wurde von den beiden außer Gefecht gesetzt, wobei die Darstellung der zunehmend alkoholisierten Geschäftsfrau vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde. Wendelin Huschle spielte den Polizisten kurz vor der Pensionierung, musste sich vehement gegen die beiden Wegzollkassierer wehren.
Das Stück wurde wieder unter der Regie von Patricia Baum einstudiert, die mit einem weiteren Schwank aus der „Hubertus“-Reihe einen Volltreffer landete. Sybille Scalisi unterstütze die Schauspieler als Souffleurin während der Aufführung. Das Publikum feierte die eigenwilligen Charaktere, die dank der Maske von Luise Ullrich und Chiara Brenn perfekt dargestellt waren, von der ersten Minute an.

Besondere Landesehrung für Friedrich Urbanek

Kommandant Boris Brandstetter konnte in der vollbesetzten Stadthalle Renchen zum traditionellen Kameradschaftsabend viele geladenen Gäste und Freunde aus benachbarten Feuerwehren bzw. den örtlichen Hilfsorganisationen begrüßen. Es wurde ein unterhaltsames Programm geboten, in welchem die Floriansjünger aus Renchen mit einem klangvollen Konzert des Spielmannszuges, einem amüsanten Theaterstück sowie einer umfangreichen Tombola selbst zum gelungenen Abend beigetragen haben.
In den Ansprachen durch Kreisbrandmeister Bernhard Frei, Michael Wegel als Vizepräsident im Landesfeuerwehrverband, sowie Bürgermeister Bernd Siefermann wurde das gelebte Ehrenamt und die überörtliche Einsatzbereitschaft in Renchen hervorgehoben. „In Stadtverwaltung und Gemeinderat hat die weitere Entwicklung zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr einen sehr hohen Stellenwert. Wir haben hier großes Vertrauen und werden euch auch zukünftig unterstützen, insbesondere bei den Investitionen in die Zukunft wie z.B. dem geplanten Rettungszentrum im Gewerbegebiet,“ so Bürgermeister Siefermann.
„Die Herausforderungen für die Feuerwehren werden immer größer, deshalb ist es für uns wichtig, dass wir von den Einsätzen immer gesund zu unseren Familien zurückkehren und auch die Kameradschaft bei so schönen Anlässen wie heute Abend pflegen“, so Kreisbrandmeister Frei. Er nahm im Anschluss die Landesehrungen verdienter Kameraden vor, wobei er insbesondere auf die 50jährige aktive Mitgliedschaft und das ehrenamtliche Lebenswerk von Friedrich Urbanek einging, welcher mit dem Ehrenzeichen in Gold in besonderer Ausführung ausgezeichnet wurde.
In seiner Ansprache bedankte sich Michael Wegel für die überörtlichen Dienste der Feuerwehr Renchen, freute sich über den Auftritt und die musikalische Leistung des Spielmannszuges beim Wertungsspielen im Rahmen des Landesfeuerwehrtages der Ortenau und übernahm anschließend die Ehrung von einigen Musikerinnen für deren langjährige Mitgliedschaft.
Bei der anschließenden Theateraufführung versetzte das Ensemble der Feuerwehr die Lachmuskeln im Saal in Schwingung. In kurzweiligen drei Akten wurde ein Schwank mit zwei investitionsfreudigen Freunden aufgeführt, in dessen Verlauf die beiden Ehefrauen eine Betrügerin ins Gefängnis brachten und sowohl größere Eigenschulden als auch die Einführung einer neuen PKW Maut in der Hauptstraße in Renchen verhindern konnten. Bei sehr guter Stimmung im Saal konnte der Abend mit Tanzmusik von Alex Kunz und seiner Band ausklingen.

Landesehrungen Feuerwehr:
15 Jahre: Alexander Weber, Thomas Heptig, Martin Heptig, Alexander Ebi, Benjamin Berger, Alexander Kautz
25 Jahre: Daniel Morgenthaler, Daniel Helbling, Tobias Schackowsky Sebastian Schäfer
40 Jahre: Jürgen Kautz, Markus Retsch
50 Jahre: Friedrich Urbanek

Ehrungen Spielmannszug:
20 Jahre: Sandra Baumert, Kim Dürr, Sabrina Birk, Julia Roth, Lena Huschle, Bianca Kinnast

Feuerzwerge zu Besuch auf dem Kirnhof in Renchen

Die Bambini Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Renchen war wieder einmal unterwegs. Pünktlich zu Halloween ging es diesmal zu Familie Kirn auf den Kirnhof, um dort Kürbisse zu schnitzen und auszuhöhlen.
Am Kirnhof angekommen, durfte sich jedes Kind aus einer riesigen Menge Kürbisse gleich einen aussuchen. Astrid Kirn erklärte nun den Kindern noch, wie man am besten mit den Messern beim Kürbisschnitzen umgeht und dann ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf. So gab es am Ende lustige und lachende, aber auch angsteinflößende und gruselige Kürbisse! Auch gab es die Möglichkeit Kürbisse in Schlangen- oder Krakenform zu bemalen. Zum Schluss bekamen alle Kinder von Familie Kirn noch Apfelsaft zum Trinken und frische Äpfel zum Mitnehmen oder gleich Essen. Es war eine sehr schöne Zeit für die Kinder und alle hatten viel Spaß!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Familie Kirn für diesen tollen Vormittag.

Berufsfeuerwehrtag bei der Jugendfeuerwehr Renchen

Am Samstag, den 21. Oktober um 11 Uhr starteten aufregende 24 Stunden für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Renchen. Wie in einer Berufsfeuerwehr üblich, begannen die Jugendlichen ihre Schicht mit einem Wachantritt und anschließender Fahrzeugkontrolle. Auf den ersten Einsatz mussten die 17 Jungen und Mädchen nicht lange warten. Mit dem Stichwort „Baum auf Straße“ fuhr eine kleine Einheit mit Spannung los. Auch eine weitere Einheit wurde kurz darauf zu einem Mülleimerbrand alarmiert.

Nach den ersten zwei Einsätzen hatten sich die Jugendlichen das Mittagessen verdient. Im Anschluss wurden Geräte der Feuerwehr gewartet, die Fahrzeughalle gefegt und Fußball gespielt. Am Mittag erwartete die Jugendlichen ein Vegetationsbrand, welcher erfolgreich gelöscht wurde. Im Laufe des Nachmittags beschäftigten sich die Jugendlichen mit Gesellschaftsspielen. Auch Feuerwehrsport stand auf dem Programm, denn Feuerwehrleute müssen für die Einsätze fit sein. Gegen 20 Uhr erreichte die Jugendfeuerwehr ein besonders komplexer Alarm. In einer Firma war eine Person unter einen Bagger geraten, eine andere war in eine Grube gestürzt. Die Jugendlichen konnten mit viel Geschick und technischen Hilfeleistungsgeräten beide Personen erfolgreich retten. Alle waren nach diesem Einsatz sichtlich stolz auf sich. Wie es oft in der Feuerwehr ist, ertönte der Alarm erneut, als alle bettfertig und müde waren. Doch die Jugendlichen hatten Glück und konnten einen Fehlalarm einer Brandmeldeanlage feststellen und bald zurückkehren. Die Nacht verlief ruhig für alle, bis um 7 Uhr eine Einheit zur Tierrettung und eine weitere Einheit zu einer Ölspur gerufen wurde. Mit dem Schlafanzug unter der Uniform machten sich alle auf den Weg und kehrten bald wieder zurück ans Feuerwehrhaus, wo ein Frühstücksbuffet auf sie wartete.

Bei den Jugendlichen brach schon Feierabendstimmung aus und alle freuten sich auf etwas Ruhe nach der aufregenden Zeit, als kurz vor Schichtende der Alarm „Hallenbrand“ einging. Ein kompletter Löschzug machte sich auf den Weg nach Ulm zur Sporthalle, in welcher die Umkleidekabinen scheinbar in Brand standen. Die Jugendlichen reagierten vorbildlich, bauten einen Löschangriff auf und retteten vermisste Personen aus der Halle. Im Anschluss an diesen letzten und anspruchsvollen Einsatz hatten sich alle den Feierabend verdient und die Jugendlichen machten sich müde, aber mit vielen erlebnisreichen Erinnerungen, auf den Weg nach Hause.

Sonderausbildung Vegetationsbrandbekämpfung

Mitglieder der Feuerwehr Renchen trafen sich am vergangenen Samstag zur Sonderausbildung „Vegetationsbrandbekämpfung“ im Feuerwehrhaus in Renchen. Am Morgen wurden in der theoretischen Ausbildung die notwendigen Grundlagen vermittelt. Ziel war es, den Teilnehmern die Besonderheiten, Eigenschaften und Herausforderungen von Vegetationsbränden näher zu bringen, um so ein ein gemeinsames Verständnis für einen sicheren und zielgerichteten Einsatz zu vermitteln.
Nach einer kurzen Stärkung in der Mittagspause, ging es am Nachmittag mit der praktischen Ausbildung weiter. Hier wurden die verschiedenen wassersparenden und wasserlosen Methoden der Brandbekämpfung in einer Realbrandausbildung geprobt. Auch die direkte Brandbekämpfung fand in der praktischen Ausbildung Anwendung. Hierbei wurde z.B. die Möglichkeit des kombinierten Einsatzes von Löschrucksäcken und Feuerpatschen trainiert. Bei der indirekten Brandbekämpfung wurde mithilfe von Handwerkzeug eine Schneise angelegt, um so dem Feuer das brennbare Material zu nehmen. Am Ende des Tages blickte man auf einen interessanten Lehrgang zurück und bedankte sich bei dem Team von „@fire“.

Ferienprogramm der Stadt Renchen

Am 18. August fand für die Ferienkinder die Aktion der Feuerwehr und des Spielmannszuges statt. Zunächst gab es einen Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus, die Umkleiden und die Fahrzeughalle. Die Kids konnten auch verschiedene Feuerwehrausrüstungen anprobieren. Das anschließende Fahren mit der Drehleiter faszinierte die Mädchen und Jungen ganz besonders. Bei den heißen Temperaturen fanden die Löschangriff-Wasserspiele großen Anklang. Danach war Kreativität gefordert und jedes Kind durfte sich eine Trommel basteln. Passend zur Hitze gab es zum krönenden Abschluss ein Eis und alle konnten mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gehen.

Spielmannszug nimmt an Wertungsspiel teil

Am Samstag traten die Renchener Spielleute zum Wertungsspiel der musiktreibenden Züge der Feuerwehren aus Baden-Württemberg an. Der Wettbewerb fand im Rahmen des 13. Landesfeuerwehrtags in Kehl statt. Die intensive Vorbereitung mit etlichen Zusatzproben wurde mit der Verleihung der Silbermedaille in der Konzertwertung belohnt. Die Feuerwehr Renchen freut sich gemeinsam mit den Musikerinnen und Musiker über diesen tollen Erfolg.

Bambinis zu Besuch bei der Hundestaffel vom DRK Offenburg

An einem Samstag im Mai war die Bambini Gruppe zu Besuch bei der Hundestaffel des DRK Offenburg. Nach der Vorstellung und der theoretischen Einführung in deren Aufgaben, Ausrüstung, Fahrzeuge und Einsatzbereiche, kam für die Kinder der spannendste und interessanteste Teil. Sie durften die Mitglieder und die Rettungshunde hautnah kennenlernen. Die Feuerzwerge der Feuerwehr Renchen durften sich dann auch verstecken und wurden von den Hunden gesucht und gefunden. Die Mitglieder des DRK´s nahmen sich sehr viel Zeit den Kindern alles zu zeigen und zu erklären und so hatten die Kinder alle riesigen Spaß.
Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich bei den Mitgliedern der DRK Rettungshundestaffel aus Offenburg für diesen tollen Nachmittag.

Jubiläum 50 Jahre Jugendfeuerwehr Renchen

Am Sonntag, 11. Juni ist großer Jugendfeuerwehrtag in der Grimmelshausenstadt
Vor 50 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr unter dem damaligen Kommandanten Walter Konrad und Bürgermeister Erich Huber ins Leben gerufen. Als man 1973 in Renchen mit 15 Jugendlichen aus einer Schulklasse der Grimmelshausenschule begann, entstand eine der ersten Jugendfeuerwehren im Ortenaukreis. Das dies eine richtige Entscheidung war belegen die statistischen Zahlen eindeutig. In diesen 50 Jahren traten insgesamt 261 Jungen und Mädchen in die Jugendfeuerwehr ein, 167 von ihnen wurden in die Reihen der Aktiven Mannschaften in Renchen, Ulm und Erlach übernommen. Seit der Gründung waren 11 Jugendfeuerwehrwarte im Einsatz, die jeweils nach einigen Jahren die Verantwortung in jüngere Hände übergaben. Seit 2021 ist Christian Gempler Jugendfeuerwehrwart, bei der Vorbereitung des Jugendfeuerwehrtages am 11. Juni wird er unterstützt von seinem gesamten Ausbilderteam um Jule Steinert und Leon Laug. Derzeit sind in den beiden Jugendgruppen 23 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, diese werden von 13 Ausbildern trainiert. Vor 15 Jahren wurde ergänzend eine Kindergruppe ab einem Alter von 6 Jahren eingerichtet. Die aktuell 25 Bambinis kommen aus allen drei Ortsteilen, ihnen stehen ebenfalls 7 Betreuerinnen bzw. Ausbilder zur Verfügung. Zu den Gruppenstunden wird von der Wehr ein Fahrdienst eingerichtet. Weitere Kinder werden gern aufgenommen, nicht zuletzt auch aus den Ortsteilen Ulm und Erlach, wirbt der Jugendfeuerwehrwart um zusätzliche Bambinis und Jugendliche.
Seit der Gründung leistet die Abteilung für Jugendausbildung und Kinderbetreuung in der Gesamtfeuerwehr Renchen einen erheblichen Anteil zur kontinuierlichen Nachwuchsgewinnung und trägt so nachhaltig zur Sicherung der Einsatzfähigkeit bei Hilfeleistungen bei. Dabei lernen die zukünftigen ehrenamtlichen Einsatzkräfte bereits im Kindesalter Teamwork, Engagement und Hilfsbereitschaft für andere sowie Verantwortung und Vorbildverhalten. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen am 9. und 11. Juni soll über die vielseitigen Aspekte und Aktionen der Jugendabteilung informiert werden.
Den Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten bildet am Freitag, 9. Juni ab 19 Uhr ein Festempfang in der Stadthalle. Am Sonntag, 11. Juni folgt dann der große Kinder- und Jugendfeuerwehrtag mit vielen Schauübungen der Jugend- und Bambinigruppen, mit Musik und Unterhaltung, Spielstationen und Ausstellungen, Basteln, Wasserspielen, einer großen Feuerwehr-Hüpfburg und Kinderschminken. Eine Bewirtung mit Mittagessen, sowie Kaffee und Kuchen rundet das bevorstehende Event für Jugendliche, Kinder und ihre Eltern ab.

Jugendfeuerwehr im Jubiläumsjahr 2023 mit neuen T-Shirts und Helmen
Kinderfeuerwehr im Gründungsjahr 2008

Erfolgreiche Teilnahme an Leistungsabzeichen in Silber

Zwei Gruppen der Feuerwehr Renchen haben bei den Feuerwehrwettkämpfen am Samstag in Sasbach das Leistungsabzeichen erfolgreich teilgenommen. Seit mehreren Monaten haben sich die Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen Renchen und Ulm auf diese Leistungswettkämpfe intensiv vorbereitet. Die beiden Gruppen unter der Führung von Wolfgang Weber und Christian Schrempp mussten jeweils eine Löschübung und eine Technische Hilfeleistung in vorgegebener Zeit und ohne größere Fehler bewältigen.

v. li.: Florian Graf, Christian Schrempp, Jule Wurth, Max Domhardt, Justin Birk, Marvin Boldt, Nils Wurth, Guillaume Schafner, Hannes Zerrer, Lars Wurth, Jürgen Ganze, Jule Steinert, Tobias Ganze, Wolfgang Weber
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