Brand eines Ökonomiegebäudes – Frühjahreshauptprobe der Feuerwer Renchen

Die Gesamtfeuerwehr Renchen führte am vergangenen Freitag ihre Frühjahreshauptprobe in der Armenhöfestraße im Ortsteil Ulm durch.
In einem Ökonomiegebäude mit angebautem Wohnhaus war laut Übungsannahme ein Feuer ausgebrochen, mehrere Personen waren vermisst, mussten zum Teil gesucht und gerettet werden.
Nach erster Lageerkundung durch den Einsatzleiter, wurden Steckleitern in Stellung gebracht, um Personen von einem Balkon schnell retten zu können. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zur Personenrettung ins Gebäude vor. Die Drehleiter der Einsatzabteilung Renchen wurde im Hof in Stellung gebracht, um eine Riegelstellung zum Wohnhaus sicherstellen zu können. Da sich der Brand rasch ausbreitete wurde eine zweite Drehleiter und Führungsunterstützung der Feuerwehr Oberkirch nachalarmiert.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde mithilfe des Schlauchwagen eine zusätzliche 500m lange Wasserleitung zum Brandobjekt verlegt. Auch um eine Löschwasserrückhaltung mussten sich die Einsatzkräfte kümmern, da es aufgrund von Düngemittel kontaminiert war.
Insgesamt waren ca. 80 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge an der erfolgreichen Großübung beteiligt.

Neues Fahrzeug für Einsatzabteilung Renchen

Nach langer Beschaffungszeit, konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Renchen ihren neuen Mannschaftstransportwagen überführen.
Es handelt sich dabei um eine Ersatzbeschaffung für ein älteres Fahrzeug, welches für den Transport von nachrückenden Einsatzkräften an die Einsatzstelle, als auch für Erkundungsfahrten bei großflächigen Schadenslagen oder im Tagesdienst zur Verfügung steht. Gleichzeitig können damit auch die Kinder und Jugendlichen der örtlichen Jugendfeuerwehr verkehrssicher befördert werden.
Das neue Fahrzeug wurde gemeinsam mit dem Autohaus Mezger in Appenweier-Urloffen beschafft, sowie von Rauber-Funktechnik in Wolfach feuerwehrtechnisch ausgestattet. Der neue MTW soll nun von Abteilungskommandant Matthias Wurth und der Einsatzabteilung Renchen zum Januar 2022 in den Dienst gestellt werden, verfügt über 8 Sitzplätze, Funkausstattung und der entsprechenden Normbeladung.

Gesamtkommandant Boris Brandstetter, Abteilungskommandant Matthias Wurth

Grundausbildung erfolgreich abgelegt

Nach Teilnahme an der Grundausbildung in Achern, können sieben neue Kameraden aus Renchen, Ulm und Erlach in den aktiven Einsatzdienst der Feuerwehr übernommen werden. Die Ausbildung dauert zwei Monate und umfasst alle Grundlagen und viele Übungen für einen erfolgreichen Einsatz im Löschangriff oder der technischen Hilfeleistung.

Hauptversammlung Feuerwehr Renchen

Herausragende Ehrungen für Feuerwehrmitglieder

In der Hauptversammlung hatte das Kommando der Gesamtfeuerwehr Renchen ihren Mitgliedern Bericht erstattet. Im Zuge dieser kurzweiligen Veranstaltung wurden auch zahlreiche Ehrungen von aktiven Kameraden, der Kreisjugendfeuerwehr und des Spielmannszuges nachgeholt. Aus diesem besonderen Anlass waren trotz eingeschränkter Teilnahmemöglichkeit auch Gäste angereist. So konnte sowohl Bürgermeister
Bernd Siefermann und die beiden Ortsvorsteher Boldt und König begrüßt werden, als auch Michael Wegel seitens dem Feuerwehrverband, Kreisjugendfeuerwehrwart Raphael Jägle und der Kreisstabführer Markus Schneider.

Landesehrungen erhielten die langjährigen aktiven Mitglieder Volker Bohnert, Steffen Carius und Sven Meier mit dem Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre), sowie Michael Ganze und Uwe Brandstetter das Ehrenzeichen in Gold (40 Jahre).

Spezielle Ehrungen gab es in der Renchener Jugendfeuerwehr, so wurden Christian Bär und Tobias Schackowsky für ihre langjährigen Dienste mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Petra Fischer und Patricia Baum wurden ebenfalls für Ihre große ehrenamtliche Unterstützung in der Betreuung der Kinderfeuerwehr geehrt, welche seit über 12 Jahren die Nachwuchsarbeit in der Gesamtwehr sicherstellt.

Auch beim Spielmannszug Renchen durfte Markus Schneider insgesamt fast 300 Jahre Mitgliedschaften mit hochkarätigen Ehrenzeichen des BDMV auszeichnen: Samuel Huschle und Lür Schäfer (10 Jahre), Kerstin Carius (30 Jahre), Verena Kunze und Nikolaus Huschle (40 Jahre), Klaus Ganze und Jürgen Wörner (50 Jahre) und Gründungsmitglied Heinz Schäfer (60 Jahre).

Bei den anschließenden Wahlen konnte das Kommando der Gesamtwehr bestätigt werden. In seinen Grußworten dankte Bürgermeister Siefermann noch einmal allen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr für ihren ehrenamtlichen Dienst und die tolle Kameradschaft in allen Ortsteilen. Wie bereits zuvor Michael Wegel den Zusammenhalt der Feuerwehren insbesondere in schwierigen Zeiten beschwor, lobte auch Siefermann seine Floriansjünger für deren große Disziplin und die ständige Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft insbesondere in den vergangenen Monaten.

Fahrzeugweihe der neuen Drehleiter

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, konnte die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Renchen eingeweiht werden. Eröffnet wurde die Feier durch eine Abordnung des Spielmannszug Renchen unter der Leitung von Ute Weber. Anschließend begrüßte Gesamtkommandant Boris Brandstetter die Gäste und ging auf die Beschaffung der neuen Drehleiter ein. Dabei nutzte er auch die Gelegenheit, sich bei Bürgermeister, Gemeinderat und der Verwaltung für die vorbildliche Zusammenarbeit zu bedanken. Danach stellte Abteilungskommandant Matthias Wurth die technischen Details des neuen Fahrzeugs vor und auch die Verbesserungen gegenüber der alten Drehleiter. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte mit seinen Worten der Feuerwehr und dem Gemeinderat, sowie dem Land für die zur Verfügung gestellten Fördermittel. Anschließend überreichte er symbolisch den Fahrzeugschlüssel an Matthias Wurth. Der katholische Pfarrer Herbert Faller und der neue evangelische Pfarrer Andreas Moll führten danach die Fahrzeugweihe durch. Zuerst erzählten sie ein paar humorvolle Anekdoten über das Feuerwehrwesen und segneten im Anschluss das neue Fahrzeug mit Weihwasser.

Neuwahlen bei der Feuerwehr Renchen

Siegmund Kohler übergibt in Erlach an neues Abteilungskommando
(FOTO: Ortsvorsteher Herbert König, Siegmund Kohler, Bürgermeister Bernd Siefermann)

Die Freiwillige Feuerwehr Renchen musste im April in allen Einsatzabteilungen notwendige Neuwahlen durchführen. Aufgrund der aktuellen Umstände konnten die entsprechenden Versammlungen jedoch nur unter Berücksichtigung eines speziellen Hygienekonzepts durchgeführt werden. So wurden den Mitgliedern sämtliche Jahresberichte in digitaler oder schriftlicher Form zur Verfügung gestellt und die Neuwahlen bzw. Entlastungen wurden nach Feuerwehrsatzung in einem kurzweiligen Schnellverfahren gemäß allen aktuellen Verordnungen von Bund und Land regelgerecht abgehalten. Dank dieser sehr ungewohnten aber umsichtigen Vorgehensweise konnten unter großer Beteiligung aller aktiven Mitglieder die Wahlen von Abteilungskommando und Abteilungssauschuss in den drei Einsatzabteilungen Renchen, Ulm und Erlach erfolgreich stattfinden.

In der Einsatzabteilung Erlach gab es einen Wechsel im Abteilungskommando, so trat der bisherige Abteilungskommandant Siegmund Kohler nach 10 Jahren im Amt nicht mehr zu Wahl an und gab seinen Führungsstab an das neugewählte Abteilungskommando Thomas Haberle und seinen Stellvertreter Pierre Gruber ab. Bürgermeister Bernd Siefermann, Ortsvorsteher Herbert König und Kommandant Boris Brandstetter erinnerten bei Ihrer Dankesrede an die ehrenamtliche Leistungen von Siegmund Kohler, welcher auch über zwei Jahrzehnte Mitglied im Feuerwehrausschuss war und das Ende seiner Amtszeit mit dem Eigenumbau im Erlacher Feuerwehrhaus, der Ersatzbeschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges TSF-W und der Verpflichtung von drei neuen Kameraden für seine Einsatzabteilung krönte. Er wünschte der Mannschaft bei seiner Verabschiedung gutes Gelingen und trotz der notwendigen Veränderungen nicht auf Traditionen im Ort zu verzichten.

Die beiden Abteilungskommandos der Einsatzabteilung Renchen und Ulm wurden durch die Wahl nahezu einstimmig bestätigt und somit die ausgezeichnete ehrenamtlichen Arbeit in den letzten 5 Jahren von der aktiven Mannschaft hervorgehoben. Die beiden Abteilungskommandanten Matthias Wurth und Christian Kerschgens, sowie deren Stellvertreter Tobias Schackowsky und Marco Sutterer bedankten sich bei ihren Mannschaften für das ausgesprochene Vertrauen. Mit diesem eindeutigen Votum in allen drei Einsatzabteilungen, der Motivation aller neugewählten Mitglieder in den jeweiligen Abteilungsausschüssen, sowie den vielen neuverpflichteten Kameraden ist unsere Feuerwehr sehr gesund aufgestellt, so Gesamtkommandant Boris Brandstetter.

Bürgermeister Bernd Siefermann und die Ortsvorsteher Roland Boldt und Herbert König bedankten sich auch im Namen von Gemeinde- und Ortschaftsrat für das große Engagement bei den neugewählten Abteilungskommandos, aber insbesondere auch bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr Renchen für ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft und Aufrechterhaltung der ständigen Einsatzbereitschaft auch unter aktuell noch sehr schwierigen Bedingungen.

Neuverpflichtungen:
Haidar Elyasi, Abraham Kleinhans, Jule Wurth, Guillaume Schaffner
Hannes Zerrer, Lukas Walz, Birk Justin
Eugen Lind, Kevin Zehringer, Tobias Mühl

Beförderungen:
Sebastian Schäfer (Oberbrandmeister)
Wolfgang Weber (Löschmeister)
Pierre Gruber (Löschmeister)
Jule Wurth (Feuerwehrfrau)

Abtl. Renchen
Kommando: Matthias Wurth, Tobias Schackowsky
Ausschuss: Tobias Schackowsky, Sebastian Schäfer, Christian Bär, Thimo Freund, Christian Fischer, Marco Ruch, Wolfgang Weber, Leon Laug

Abtl. Ulm
Kommando: Chrstian Kerschgens, Marco Sutterer
Ausschuss: Marco Sutterer, Volker Bohnert, Nico Fund, Andreas Zink, Philip Könninger, Sebastian Panter

Abtl. Erlach
Kommando: Thomas Haberle, Pierre Gruber
Ausschuss: Pierre Gruber, Arnis Tahiri, Zehring Kevin

Neuer Partner der Feuerwehr

Im Bürgersaal des Rathauses trafen sich am Dienstagvormittag Bürgermeister Bernd Siefermann und weitere Mitglieder der Stadtverwaltung, Vertreter des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr und die Geschäftsleitung der Firma Baum aus Renchen. Erfreulicher Anlass war, dass der Bürgermeister der Unternehmensleitung mit Alfred Baum und Nicole Straub die Urkunde als “Partner der Feuerwehr” überreichen konnte. Damit wurde die vorbildliche Einstellung und vielfältige Unterstützung gewürdigt, welche die Firma der Freiwilligen Feuerwehr Renchen entgegenbringt.

Neben der Geschäftsleitung hieß Siefermann auch Feuerwehrkommandant Boris Brandstetter sowie den Stellvertretenden Abteilungskommandanten Tobias Schackowsky willkommen, der als Bauleiter Tiefbau/Straßenbau bei der Firma Baum beschäftigt ist. Von der Stadtverwaltung nahmen Fachbereichsleiter Stefan Gutenkunst und Heike Benz teil, sie ist bei der Verwaltung für Angelegenheiten der Feuerwehr zuständig. “Eine Freiwillige Feuerwehr ist auf die Kooperation mit Firmen vor Ort angewiesen”, betonte Siefermann und nannte als Beispiel, dass bei einer Alarmierung Mitarbeiter, die Mitglied der Feuerwehr sind, oft kurzfristig ihren Arbeitsplatz verlassen. Bei Baum seien das bis zu 5 Mitarbeiter, ohne dass im Gegenzug die rechtliche Möglichkeit genutzt wird, die Fehlzeiten der Stadt in Rechnung zu stellen. Insofern werde die Firma in besonderer Weise ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung gerecht und fördere das Ehrenamt, wie es auch im vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz des Firmengründers und Geschäftsführers Alfred Baum zum Ausdruck kommt. Es sei sehr erfreulich, solche Betriebe an seiner Seite zu wissen, betonte Siefermann und wertete die Kooperation als Beispiel einer funktionierenden Gemeinschaft.

Als Gesamtkommandant der Renchener wehr freute sich Boris Brandstetter, dass der Deutsche Feuerwehrverband die Möglichkeit geschaffen hat, langjährige Partner mit einer Urkunde auszuzeichnen. Er würdigte die positive Einstellung, Mitarbeiter und Mitglieder der Feuerwehr im Einsatzfall freizustellen, das Engagement der Firma Baum gehe noch darüber hinaus. Das reiche vom Sponsoring bis zur Unterstützung im Übungsbereich, wo auf dem Firmengelände Technische Hilfeleistungen ebenso geprobt werden können wie kleinere Übungen von Jugendfeuerwehr und Bambinis.

“Wir ziehen letzten Endes an einem Strang”, betonte Alfred Baum, außerdem sehe er in der erfreulichen Entwicklung der Firma eine Verpflichtung, Einrichtungen für die Allgemeinheit wie die Freiwillige Feuerwehr zu unterstützen. Es sei auch einfach schön zu sehen, mit wie viel Eifer und Spaß der Feuerwehr-Nachwuchs bei den Übungen im Einsatz ist. Verbunden mit dem Lob an die Wehr mit ihrer vorbildlichen Nachwuchsarbeit und an die Stadtverwaltung sagte er auch künftig die Unterstützung zu, soweit das die Entwicklung der Firma zulässt. Es folgte die Überreichung von Förderschild und Urkunde “Partner der Feuerwehr” als Zeichen des Dankes und der Anerkennung, womit gleichzeitig die Besonderheit des betrieblichen Engagements für die Gesellschaft und auf kommunaler Ebene gewürdigt wird.

Neue Drehleiter in Renchen

Die Freiwillige Feuerwehr Renchen hat wie geplant am Freitag, den 17.04.2020 ihre neue Drehleiter DLAK 23-12 in Empfang genommen. Eine kleine Abordnung konnte das Hubrettungsfahrzeug nach dessen Fertigstellung nun beim Hersteller, der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abholen.
Das neue Feuerwehrfahrzeug ersetzt die bisherige Drehleiter DLK 18-12, welche in der Stadt Renchen bereits 29 Jahre lang zuverlässig ihren Dienst geleistet hat. „Durch diese Ersatzbeschaffung steht uns nun die beste Technik zur Verfügung, um unseren Einsatzdienst unter Berücksichtigung der aktuellen taktischen Bedingungen leisten zu können und insbesondere die Menschenrettung in Renchen auch für die nächsten 30 Jahre sicherzustellen“, so Kommandant Boris Brandstetter.
Wenn auch die Umstände in den letzten Wochen für den Feuerwehrdienst sehr schwierig waren und dadurch auch die Freude über die Ankunft der neuen Drehleiter nur eingeschränkt wahrgenommen werden konnte, so überwiegt bei den Kameraden rund um Abteilungskommandant Wurth dennoch Zuversicht. In den nächsten Wochen werden sich die Einsatzkräfte nun in kleinen Trupps und vielen Trainingseinheiten mit der neuen Technik und den verbesserten taktischen Möglichkeiten vertraut machen, um auf die Einsätze mit der neuen Drehleiter sehr gut vorbereitet zu sein.
Das Kommando der Feuerwehr Renchen geht davon aus, dass nach dem Ende der Kontaktsperre in den nächsten Wochen, unter Berücksichtigung der Abstandsregeln, Schutz- und Hygienemaßnahmen auch wieder mit einem reduzierten Ausbildungsdienst in Kleineinheiten gestartet werden kann.
„Nachdem unsere Feierlichkeiten zum 150 jährigen Jubiläum der Einsatzabteilung Renchen bereits auf nächstes Jahr verschoben werden mussten, freuen wir uns natürlich sehr, dass in diesem Frühjahr noch etwas ein positives Ende findet,“ so zeigt sich auch Kommandant Brandstetter optimistisch, dass die Einweihung der neuen Drehleiter DLAK 23-12 noch in diesem Jahr stattfinden kann und auch ein geeigneter Rahmen gefunden wird, um das neue Rettungsfahrzeug der Bevölkerung vorzustellen.

Jubiläum von Feuerwehr und Spielmannszug Renchen auf 2025 verschoben

Aufgrund der aktuellen Situation findet das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Renchen sowie
der 60. Geburtstag des zugehörigen Spielmannszugs nicht wie geplant statt.

Ende März sollten bereits die ersten Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums der Freiwilligen
Feuerwehr und des Spielmannszugs Renchen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage wurden die
Auftaktveranstaltungen jedoch allesamt abgesagt. Auch das geplante dreitägige Festwochenende im
Mai 2020 kann nicht stattfinden.
Die bereits getroffenen Vorbereitungen sind jedoch keinesfalls umsonst. Geplant ist, die beiden
Jubiläen im kommenden Jahr nachzuholen. Die Feuerwehr und der Spielmannszug Renchen freuen
sich schon jetzt darauf, 2025 das 155-jährige bzw. 65-jährige Bestehen mit der Bevölkerung zu feiern.
Bis dahin wünscht die Renchner Feuerwehr mit Spielmannszug allen Bürgerinnen und Bürgern viel
Gesundheit und Kraft, die schwierige und herausfordernde Zeit gemeinsam zu meistern.

Feuerwehrabteilung Ulm bereitet sich auf zwei Highlight 2020 vor

Am 7. Februar trafen sich die Feuerwehrmänner der Abteilung Ulm zur Hauptversammlung und schlossen das Berichtsjahr 2019 gemeinsam ab. Nach der Begrüßung und der Totenehrung startete Abteilungskommandant Christian Kerschgens mit dem Jahresbericht der Ulmer Feuerwehr. Insgesamt verzeichnet die Mannschaft 37 aktive Mitglieder, davon zwei Frauen und 35 Männer. Er lobte den guten Probebesuch von 73% und die damit mögliche Intensität der Übungs-Arbeit. Das Konzept der dreiteiligen Probe konnte weiterverfolgt werden. Hierbei wird in kleineren Gruppen geübt, was den Lerneffekt deutlich erhöht.

Insgesamt 1072 Einsatzstunden verrichteten die Feuerwehrleute. Davon entfielen die meisten auf Brände, Explosionen und technische Hilfeleistungen. Auch ein paar Fehleinsätze waren dabei. Neben dem Engagement im Ernstfall ließen sich wieder zahlreiche Mitglieder ehrenamtlich weiterbilden, zum Beispiel im Atemschutz, als Maschinist, Truppmänner und Sprechfunker. Des Weiteren wurde das Leistungsabzeichen in Silber absolviert.

Schriftführer Nico Fund schloss sich mit den Veranstaltungen des vergangenen Jahres an. Ein besonderes Highlight war das Floriansfest mit Blaulichttag im Mai, bei dem zum ersten Mal auch mit den übrigen Hilfsorganisationen, dem DRK und dem DLRG, zusammengearbeitet wurde. Unter anderem gab es eine Fahrzeugschau, einen Tauchcontainer, Erste Hilfe Stationen und Wasserspiele. Auch die Kameradschaft kam 2019 nicht zu kurz. Neben dem traditionellen Waldspeckessen gab es auch wieder einen gemeinsamen Ausflug im Oktober, dieses Mal ins Sauerland.

Es folgten die Berichte der Alterskameraden, der Jugendfeuerwehr und der Kassenbericht sowie die Entlastung der Kasse.

Dominik Birk und Sebastian Roth wurden von Kommandant Boris Brandstetter und Ortsvorsteher Roland Boldt für den Dienst in der Feuerwehr verpflichtet und ergänzen nun die insgesamt junge Mannschaft. Mario Gieringer wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Danach schloss auch Brandstetter das vergangene Jahr ab und gab einen Ausblick auf 2020 mit diversen Highlights: dem 150. Jubiläum der Feuerwehr Renchen im Mai und 950 Jahre Ulm im Juni. Dazu werden sich die Kameraden verstärkt mit dem Thema Brandsicherheitsdienst beschäftigen.

Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Bertold Schillinger im Anschluss von Kerschgens, Boldt und Brandstetter geehrt. Es folgten die Auszeichnungen für guten Probenbesuch.

Den Abschluss machte Ortsvorsteher Roland Boldt. Er dankte der Feuerwehr-Führung, die bei der Klausurtagung am Titisee im vergangenen Jahr an der Zukunftsplanung der Feuerwehr mitgewirkt hatte. Die Ergebnisse seien im Gemeinderat sehr positiv aufgenommen worden. Er dankte außerdem der Mannschaft für den ehrenamtlichen Einsatz und wünschte weiterhin unfallfreie Einsätze.

Abt. Kommandant Christian Kerschgens, Sebastian Roth, Mario Gieringer, Dominik Birk, Bertold Schillinger, Kommandant Boris Brandstetter
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