Verpuffung in Industriehalle – Spätjahreshauptprobe der Feuerwehr Renchen

Alle Einsatzabteilungen der Feuerwehr Renchen, führten am vergangenen Freitag ihre Spätjahreshauptprobe gemeinsam durch. Als Übungsobjekt diente die Firma Kraewa im Ortsteil Erlach, dort hatte es eine Verpuffung gegeben, mehrere Personen befanden sich noch in der Industriehalle.
Als erste Maßnahme wurde ein Löschangriff und die Menschenrettung eingeleitet. Die Drehleiter wurde im Innenhof platziert, um eine Riegelstellung zur direkt angrenzenden Halle aufzubauen. Dadurch sollte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.
Da sich der Brand schnell ausbreitete, wurde von mehreren Zugängen eine Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde mithilfe des Schlauchwagen eine 400m lange Wasserleitung zum Brandobjekt verlegt.
Während der Übung verschärfte sich die Lage weiterhin, als ein angrenzendes Öllager ebenfalls in Brand geriet. Aufgrund der erhöhten Gefahrenlage und um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken, wurde ein Löschzug aus Achern und der Abrollbehälter Atemschutz, sowie ein Löschzug aus Appenweier, fiktiv nachalarmiert.
Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von den Auszubildenden der Medie Ambulanz aus Renchen, die die Versorgung der sechs verletzten Personen übernahmen.
Nachdem die Übung erfolgreich beendet war, traf man sich zur Übungsbesprechung bei der Gemeindehalle in Erlach.

Brand eines Ökonomiegebäudes – Frühjahreshauptprobe der Feuerwer Renchen

Die Gesamtfeuerwehr Renchen führte am vergangenen Freitag ihre Frühjahreshauptprobe in der Armenhöfestraße im Ortsteil Ulm durch.
In einem Ökonomiegebäude mit angebautem Wohnhaus war laut Übungsannahme ein Feuer ausgebrochen, mehrere Personen waren vermisst, mussten zum Teil gesucht und gerettet werden.
Nach erster Lageerkundung durch den Einsatzleiter, wurden Steckleitern in Stellung gebracht, um Personen von einem Balkon schnell retten zu können. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zur Personenrettung ins Gebäude vor. Die Drehleiter der Einsatzabteilung Renchen wurde im Hof in Stellung gebracht, um eine Riegelstellung zum Wohnhaus sicherstellen zu können. Da sich der Brand rasch ausbreitete wurde eine zweite Drehleiter und Führungsunterstützung der Feuerwehr Oberkirch nachalarmiert.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde mithilfe des Schlauchwagen eine zusätzliche 500m lange Wasserleitung zum Brandobjekt verlegt. Auch um eine Löschwasserrückhaltung mussten sich die Einsatzkräfte kümmern, da es aufgrund von Düngemittel kontaminiert war.
Insgesamt waren ca. 80 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge an der erfolgreichen Großübung beteiligt.