Einsatz Nr. 28 Überlandhilfe / Großbrand Europa Park

Bei dem verheerenden Großbrand im Europa Park in Rust, kam auch die Feuerwehr Renchen zum Einsatz. Gemeinsam mit der Feuerwehr Kappelrodeck bildet man einen Brandbekämpfungslöschzug im nördlichen Ortenaukreis. Diese Einheit wurde von der Einsatzleitung vor Ort angefordert. Im Verband fuhr man den Bereitstellungsraum an und wartete auf einen Einsatzauftrag. Die Kräfte aus Renchen und Kappelrodeck unterstützten anschließend bei der Brandbekämpfung im holländischen und skandinavischen Themenbereich.
Um den Brandschutz in Renchen weiterhin sicherzustellen, wurde eine Bereitschaft mit Kameraden aus Renchen und Ulm am Gerätehaus eingerichtet.
Der regionale Löschzug Renchen/Kappelrodeck befand sich mit fünf Fahrzeugen und 30 Kräften für 10 Stunden im Einsatz. Weitere Berichte über den Großbrand bei Baden Online.

Einsatz Nr. 25 Großbrand

Ein Feuer zerstörte das Obergeschoss eines Nebengebäudes in der Fachklinik Haus Renchtal. Dort war eine Papierwerkstatt untergebracht, in der Patienten vielfältige handwerkliche Tätigkeiten erbrachten. Bedingt durch das Gewerk ist die Brandlast der gelagerten Materialien sehr hoch. Die Alarmmeldung erreichte die Feuerwehrleitstelle am Samstag um 0.12 Uhr. Bereits wenige Minuten später trafen die ersten Helfer der Einsatzabteilung Renchen ein und fanden einen Vollbrand vor. Sofort war klar, dass die alarmierten Einsatzkräfte nicht ausreichen werden, weshalb Vollalarm für die Gemeindefeuerwehr ausgelöst wurde. Die ersten Kräfte bauten sogenannte Riegelstellungen zu zwei angrenzenden Gebäuden auf. Mit dieser Maßnahme soll ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. Die Notwendigkeit zeigte sich sehr schnell an Verformungen von Fensterrolladen am gegenüberliegenden Gebäude. Als schwierig stellte sich die eigentliche Brandbekämpfung heraus, da durch die Konstruktionsweise des Daches akute Einsturzgefahr bestand. Durch viele Übungen auf dem Gelände der Fachklinik besaßen die Einsatzkräfte gute Ortskenntnisse. Eine davon abgeleitete Maßnahme war die Verstärkung der Löschwasserversorgung. Hierfür baute man eine 400 Meter lange Förderstrecke auf. Die anwesenden Patienten sammelten sich in der Sporthalle. Hierbei stellte sich heraus, dass eine Person nicht anwesend ist. Der Verbleib blieb bis Einsatzende unklar. Die Betreuung organisierte die Heimleitung. Gegen 2.30 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, eine Brandwache verblieb bis sieben Uhr an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr Renchen befand sich mit über 50 Kräften und acht Fahrzeugen der Einsatzabteilungen Renchen, Ulm und Erlach im Einsatz. Auch Bürgermeister Bernd Siefermann eilte zum Brandort und machte sich ein Bild von der Lage. Von der feuerwehrtechnischen Aufsicht stand der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Wegel (Achern) beratend bei. Den hauptamtlichen Rettungsdienst unterstützten weitere freiwillige Einheiten, darunter aktive Mitglieder des DRK Renchen.

 

Einsatz Nr. 11 Großbrand

Ein Brand in einer Industriehalle in Renchen, forderte gegen 10:45 Uhr ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften. In der Halle war ein unterirdisch verlaufendes Förderband in Brand geraten. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte, drang schwarzer, dicker Rauch aus dem Gebäude hervor. Nach schwieriger Lageerkundung, konnte der Wartungszugang ausfindig gemacht werden. Über diesen Weg wurde auch die Brandbekämpfung eingeleitet. Nach weiteren Erkundungen, konnte ein weiterer Zugang geschaffen werden, über den ein weiterer Trupp zur Brandbekämpfung vorging. Zur besseren Orientierung der vorgehenden Kräfte, kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Mittels Ventilation wurde der Brandrauch und auch die Hitze aus dem engen Stollen abgeführt. Aufgrund der unübersichtlichen Lage, forderte der Einsatzleiter Unterstützung durch die Feuerwehren Appenweier und Achern an. Die Löschwasserversorgung konnte vom nahe vorbeifließenden Mühlbach gesichert werden. Ein Mitarbeiter des Unternehmens, wurde durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelt. Im Einsatz befanden sich insgesamt 70 Einsatzkräfte der Abteilungen Renchen, Ulm und Erlach, der Feuerwehr Appenweier, sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Achern. Auch Bürgermeister Bernd Siefermann informierte sich vor Ort über die Lage und Maßnahmen der Einsatzkräfte. Gegen Nachmittag konnten die letzten Kräfte den Einsatzort verlassen.