Feuerwehr Bambini überreichen Dankeschön für T-Shirt Spende

Mit einem signierten Gruppenfoto und einem Weinpräsent bedankten sich die Feuerwehr Bambini am Samstag bei ihren Unterstützern Nicole Straub von der Firma Baum und Wolfgang Bär von der Firma Elektro Bär. Mithilfe der Spenden konnten neue T-Shirts für die jüngste Gruppe der Feuerwehr angeschafft werden.

Sebastian Schäfer, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Renchen erzählte vom Zuspruch der Bambini in den vergangenen Jahren. 2008 gegründet, lernen derzeit 24 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren spielerisch die Tätigkeiten in der Feuerwehr kennen. Aktuell wird aufgrund der hohen Nachfrage eine Warteliste geführt.

Die beiden Firmenvertreter lobten das ehrenamtliche Engagement der Betreuerinnen und Betreuer unter der Organisation von Petra Fischer und freuten sich einen Beitrag zu dieser wertvollen Arbeit leisten zu können.

v.l. hinten: Sebastian Schäfer, Marion Brandstetter, Wolfgang Bär, Nicole Straub, Patricia Baum, Franziska Bär, Christian Bär

Eine (fast) internationale Verwechslungsgeschichte beim Theaterstück des Katharinenball

„Polen, Sachsen und Hubertus“ hieß das Stück, das Regisseurin Patricia Baum für den traditionellen Theater-Teil des Katharinenballs ausgesucht hatte. Schon in den ersten Minuten der Aufführung wurde im Publikum herzhaft gelacht und das zog sich bis zum Schluss durch. Die Truppe hatte wieder einen großartigen Schwank vorbereitet und dieses Mal nicht nur auf den Renchner Dialekt gesetzt, sondern Unterstützung aus Sachsen und Polen dazu geholt.

Roswitha Hämmerle (Barbara Schrempp) und Maria Mausloch (Melanie Brandstetter) lassen sich gesundheitlich von Barbara Ochsenfurth-Niedlich (Patricia Baum) beraten und geben ihre Tipps direkt an die Ehemänner Hubertus (Wendelin Huschle) und Friedolin (Thomas Ott) weiter. Diese zeigen sich wenig begeistert von Globuli und warmem Bier – viel besser gefällt ihnen die Aussicht auf den nahenden Besuch des polnischen Frauenchors in Renchen. Dann soll nämlich die junge Sängerin Theresa (Bellinda Baum) bei Hubertus einquartiert werden – Roswitha weiß das natürlich nicht. Die plant indes den Aufenthalt ihre Vetters Walter Schneckenkautz (Tobias Schackowsky) aus Bautzen in Sachsen.

Am Nachmittag trifft der Polizeibeamte Adler (Manuel Neumann) ein und meldet, dass die Mitglieder einer polnischen Diebesbande in Renchen ihr Unwesen treiben. Zwei konnten schon festgenommen werden, doch die Chefin sei noch flüchtig. Roswitha und Maria bieten selbstverständlich ihre Hilfe bei der „polizeilichen Verhütung“ an. Während Hubertus und Friedolin sich „ein paar Viertele“ genehmigen, trifft Walter ein, parkt seinen Trabant „Horschti“ hinterm aus und bezieht das frisch renovierte Gästezimmer der Hämmerles.

Auch Hubertus kommt nicht alleine zurück. Er hat die hübsche Theresa dabei und quartiert sie ebenfalls im Gästezimmer ein. In freudiger Erwartung auf die kommende Nacht verlässt Hubertus noch einmal das Haus, um mit Friedolin in die Kneipe zu gehen. Unterdessen stellt Theresa fest, dass sich ein fremder Mann in dem ihr zugewiesenen Bett befindet und zieht mitsamt ihrem Bettzeug auf die Couch um, wo sie auch noch liegt, als die Gesundheitsberaterin Barbara zurückkehrt um ihrem eigentlichen Beruf nachzugehen, nämlich die Wohnung der Hämmerles von „materiellen Belastungen“ zu befreien. Doch sie wird unterbrochen von dem orientierungslosen Walter, der den Weg zur Toilette nicht findet und dabei eine Vase umwirft und von Hubertus, der’s rumpeln hört und sich Sorgen macht, dass seiner Theresa etwas zugestoßen sei. Kurzgefasst: Walter verwechselt auf dem Rückweg von der Toilette die Türen und legt sich zu Roswitha ins Bett. Hubertus beschließt das Bett für Theresa warm zu halten und verschwindet ins Gästezimmer.

Barbara indes, trifft auf ihrem Streifzug überraschend auf Friedolin, der sich nach seiner Rückkehr aus der Kneipe an Hubertus Schnaps-Schrank gütlich tut. Sie gibt sich als Theresas Schwester Rosalia aus und trinkt gezwungenermaßen mit Friedolin mit, was ihr nicht gut bekommt und sie kippt um. Der schleppt sie ins Gästezimmer, legt sie zu Hubertus ins Gästebett und informiert Adler, dass es eine Leiche im Hause Hämmerle gäbe.

Am nächsten Morgen, als auffliegt, wer (versehentlich) mit wem im Bett geschlafen hat, gibt es ein großes Familiendrama. Hubertus möchte Walter am liebsten mit der Axt bearbeiten und Roswitha verlangt im Namen der Moral von ihm eine Erklärung, warum er mit der Gesundheitsberaterin im Arm schlafe.

Kurz darauf trifft Polizeibeamter Adler ein, stellt Hubertus, der mit gezückter Axt im Wohnzimmer wettert und verhindert so ein Blutbad. Die ganze Verwechslungsgeschichte fliegt auf und Barbara/Rosalia wird von Walter als die Chefin der Diebesbande enttarnt.

Zum Schluss vertragen sich alle wieder – wie immer bei einem Schnäpschen!

Authentischer hätte die Besetzung dieses Jahr nicht sein können! Tobias Schackowsky, gebürtig aus Sachsen, spielte den Walter mit natürlich-perfektem Sächsisch und erntete damit Szenenapplaus.

Für die Textsicherheit war auch dieses Jahr Sybille Scalisi als Souffleuse zuständig. Luise Berger und Nadine Stumpf sorgten für die passende Maske. Als Aushilfs-Souffleuse und -Spielerin unterstützte Sandra Neumann die Darsteller in den Proben.

Kurzweiliges Programm mit ausgewählter Musik und Ehrungen beim Katharinenball 2019

Feuerwehrkommandant Boris Brandstetter und sein Stellvertreter Sebastian Schäfer begrüßten die Gäste des Katharinenballs 2019 persönlich am Eingang der Kronenhalle in Erlach. Aufgrund der Umbaumaßnahmen in der Renchner Festhalle, war die Veranstaltung für dieses Jahr dorthin umgezogen.

Um 19 Uhr eröffnete der Spielmannszug unter der Stabführung von Ute Weber den Abend mit dem Marsch „Naar Hoger Doel“, wonach die offizielle Eröffnungsrede Brandstetters stattfand. In seiner kurzweiligen Ausführung fasste er die Ereignisse des arbeitsreichen Jahres zusammen. So wurde zum Beispiel ein neues Löschfahrzeug für die Abteilung Erlach beschafft. Außerdem forderten zahlreiche Einsätze und intensive Weiterbildungen die Feuerwehrleute. „Unsere Arbeit an der Kameradschaft trägt maßgeblich zum Erfolg dieser Truppe bei. Daran sollten wir alle denken“, lobte und motivierte Brandstetter.

Es folgte „Cielito Lindo“ und wie immer führte Jule Wurth mit informativen Texten zu den ausgewählten Stücken durch das musikalische Programm.

Michael Wegel, frisch gewählter Vizepräsident des Feuerwehrverbandes Baden-Württemberg, übernahm auch in diesem Jahr die Ehrung der Feuerwehrmänner:

15 Jahre: Kay Krieger, Patrick Berger, Daniel Lambertz

25 Jahre: Thomas Kammerer, Berthold Schillinger, Mathias Klein, Marco Ruch

Eine besondere Verbandsehrung wurde Albert Zink verliehen: Er erhielt das DFV Ehrenzeichen in Silber.

Der „Colonel Bogey Marsch“ leitete die Ehrung der Spielmannszügler ein. Kreisstabführer im Ortenaukreis Markus Schneider gratulierte Ute Weber, Marion Brandstetter, Bettina Ott, Uli Helbling und Sonja Mennle zu 20 Jahren Mitgliedschaft und Engagement.

Bürgermeister Bernd Sieferman betonte in der darauffolgenden Ansprache wie wertvoll das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr und ihrer Abteilungen für die Stadt sei und bedankte sich bei den Anwesenden für ihren Einsatz.

Den musikalischen Abschluss machten die Stücke „Song for Anna Magdalena“ und „In Harmonie vereint“.

Es folgte das traditionelle Theaterstück und die Tombolaverlosung.

Abteilungskommandant Matthias Wurth verabschiedete sich anschließend von den Gästen und kündigte das große Jubiläumsjahr 2020 an. Vom 15.-17.05.2020 feiert die Feuerwehr Renchen mit einem vielfältigen Programm unter anderem mit einem „Blaulichttag“ und der Ü30-Party. „Wir freuen uns auf viele Gäste aus Renchen und den umliegenden Gemeinden und arbeiten schon jetzt mit verschiedenen Teams am Gelingen dieses außergewöhnlichen Feuerwehr-Festes“, schließt Wurth die Veranstaltung ab.

Schwelbrand bei Firma Meyer– Spätjahreshauptübung der Feuerwehr Renchen

Pünktlich um 17.30 Uhr am vergangenen Freitag ging bei der Feuerwehr Renchen die Brandmeldung zum Szenario der Spätjahreshauptübung 2019 ein. In der Zigarrenkistenfabrik der Firma Meyer hatte sich ein Schwelbrand an der Schleifmaschine gebildet. Zwei Personen im Bereich der Anlage und in dem dahinterliegenden Lager wurden vermisst.

Nach der Ankunft am Brandort rückten sofort zwei Atemschutztrupps zur Menschenrettung aus und fanden vier weitere Personen, die direkt an das DRK zur Ersthilfe übergeben wurden.

Um einen Übergriff der Flammen auf umliegende Gebäude zu vermeiden, bauten die Feuerwehrleute eine Riegelstellung über die Drehleiter auf und gingen danach zur Brandbekämpfung über.

Kurz darauf kam es im Bereich der Schleifmaschine und dem Lager zu einer Durchzündung. Dies geschieht, wenn sich bei besonders großer Hitze die Rauchgase entzünden. Sowohl die Halle mit der Schleifmaschine als auch das Materiallager standen somit im Vollbrand.

Aufgrund der erhöhten Gefahrenlage wurden weitere Renchner Abteilungen und die Löschzüge aus Achern und Appenweier fiktiv nachalarmiert.

Nachdem die herausfordernde Übung erfolgreich abgeschlossen worden war, marschierten die Feuerwehrleute unter der musikalischen Begleitung des Spielmannszugs ins Gasthaus Löwen zur anschließenden Besprechung und dem gemütlichen Ausklang.

Feuerwehr Abteilung Ulm übte den Ernstfall

Brandbekämpfung, sowie Menschenrettung aus Schuppen

Die Renchner Feuerwehrabteilung Ulm hat vor Kurzem ihre diesjährige Hautübung absolviert. In der Armenhöfestraße stürzte auf Grund eines Unwetters ein Baum auf einen Schuppen, welcher sich im rückwärtigen Bereich eines Wohnhauses befindet.

Eine Person wurde unter dem Baum eingeklemmt. Eine weitere vermisste Person befand sich innerhalb des Schuppens, aus dem nun starker Rauch qualmte. Vermutlich verursachte der Sturz des Baumes einen technischen Defekt an der Elektrik. Alarmiert wurde die Feuerwehr kurz nach 18 Uhr durch einen wachsamen Nachbarn.

Gruppenführer Christian Kerschgens lies schon auf der Anfahrt einen Trupp mit Atemschutzgeräten ausrüsten, somit ging an der Einsatzstelle alles ganz schnell. Nach erfolgter Lageerkundung ging der erste Trupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in den Schuppen vor. Schon nach kurzer Zeit konnte sowohl die Brandursache im Erdgeschoss, sowie auch die vermisste Person im Obergeschoss ausfindig gemacht werden. Diese brachte man umgehend ins Freie wo sie medizinisch erstversorgt wurde.

Parallel kümmerten sich draußen Kameraden um die eingeklemmte Person unter dem Baum. Mit einfachen technischen Hilfsmitteln konnte die Person befreit und der Baum fachgerecht entsorgt werden. Weiterhin wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet und eine sogenannte „Riegelstellung“ durchgeführt, um die Brandausbreitung zum Wohngebäude zu verhindern.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus wurde das Vorgehen nochmal im Einzelnen durchgegangen. Der stellvertretende Kommandant der Gesamtwehr, Sebastian Schäfer, war als Übungsbeobachter vor Ort. Er zeigte sich beeindruckt mit welcher Ernsthaftigkeit die Übung durchgeführt wurde und war vom Ablauf der Übung positiv beeindruckt.

Lobende Worte gab es ebenfalls von Ortsvorsteher Roland Boldt, der sich zudem für die Motivation und Einsatzbereitschaft seiner Feuerwehr bei allen bedankte.

ALARMÜBUNG im Freizeitbad Renchen

Die Feuerwehren Renchen und Achern führten am Dienstag den 15.10.2019 abends eine gemeinsame Großübung im Freizeitbad Renchen durch.
Ein Löschzug aus Renchen und der ABC- und Rüstzug aus Achern mussten mit insgesamt 15 Feuerwehrfahrzeugen, 80 Einsatzkräften und 20 Statisten einen angenommenen Gefahrgutunfall mit mehreren verletzten Personen abarbeiten. Die Aufgabe anhand dem vorgegebenen Einsatzszenario war die Evakuierung und Betreuung der vielen Besucher, Erste Hilfe zu leisten und notwendige Vorbereitungen für die eintreffenden Sonderkräfte zu treffen.
Nach einer weiträumigen Absperrung und Warnung der Bevölkerung rund um das Freizeitbad, wurde von den Spezialkräften aus Achern mittels Einsatz von gasdichten Schutzanzügen und der vor Ort eingerichteten Dekontamination, das austretende Chlorgas in der Einrichtung fachgerecht abgedichtet.
Während dieser Alarmübung und in der anschließenden Übungsbesprechung wurde verdeutlicht wie das Personal im Freizeitbad und auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit den Gefahren in dieser Situation umgehen müssen. Die Einsatzleitung sowie die jeweiligen Zugführer waren sich einig, dass die interkommunale Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den verschiedenen Einheiten wichtig ist und gemeinsame reale Übungen dazu sehr hilfreich sind.

Neues Einsatzfahrzeug in Empfang genommen

Große Freude bei den Feuerwehrkameraden der Einsatzabteilung Erlach am Freitagabend. Denn mit der Abholung des neuen Feuerwehrfahrzeuges in Herbolzheim ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. DasTragkraftspitzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) ersetzt den Vorgänger-Typ, der seit 1984 im Einsatz war.

Das neue Staffelfahrzeug, das innerhalb der Gemeindefeuerwehr mit dem Funknamen »3/48« geführt wird, beinhaltet die modernste Feuerwehr-Technik – unter anderem eine integrierte Feuerlöschkreisel-Pumpe sowie einen Wassertank mit 800 Litern Fassungsvermögen. Das TSF-W ist speziell für den ersten Löschangriff und Menschenrettung ausgestattet. Die Gesamtkosten des Fahrzeugs belaufen sich nach Auskunft von Ortsvorsteher Herbert König auf rund 200 000 Euro, wobei es hierfür einen Landeszuschuss von rund 52 000 Euro gab.
Aus dem Mund von Feuerwehr-Kommandant Boris Brandstetter und dessen Stellvertreter Sebastian Schäfer hörte man bei der Ankunft des neuen Fahrzeugs in Erlach Worte wie »wunderschön« oder »super modern«. Mit diesem Fahrzeug sei nun die Grundlage geschaffen, dass die Mannschaft der Einsatzabteilung Erlach bestens für die Zukunft gerüstet ist. Wichtig sei jedoch, So Boris Brandstetter, dass nun weitere Feuerwehrmitglieder gewonnen werden, so dass die volle Einsatzbereitschaft auch immer gewährleistet ist.
»In den nächsten Wochen müssen sich nun alle Feuerwehrleute der Abteilung Erlach mit dem Fahrzeug vertraut machen, weshalb intensives Training angesagt ist, bevor es für den Einsatz freigegeben werden kann«, erklärte der Kommandant. Siegmund Kohler, Abteilungs-Kommandant in Erlach und sein Stellvertreter Thomas Haberle zeigten sich gemeinsam mit den übrigen Erlacher Kameraden glücklich – damit sei ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Auch sie waren voll des Lobes über das neue Fahrzeug, das allen Ansprüchen gerecht wird.

Vorausgegangen waren für die Erlacher Feuerwehr-Kameraden mit dem Umbau des Gerätehauses arbeitsintensive Wochen. Mit ehrenamtlichem Engagement brachten sie zum Ausdruck, wie wichtig ihnen dieses neue Löschfahrzeug ist. Nur dadurch konnte gewährleistet werden, dass das etwas größere Fahrzeug auch Platz findet, so Seigmund Kohler.
Nach endgültiger Fertigstellung aller Umbauarbeiten wird die Abteilung Erlach am, 6. Oktober die Bevölkerung zu einem »Tag der offenen Tür« einladen. Dann wird auch das neue Löschfahrzeug offiziell eingeweiht.

Feuerwehr Bambini befüllen Insektenhaus

Einen besonders wichtigen Job übernahm die Bambini-Gruppe der Feuerwehr Renchen. Sie befüllten das neue Insektenhaus im Stadtgarten mit Natur-Materialien. Das Holz wurde gesponsert von der Firma Burkart, gebaut wurde das Haus von Achim Wirth und Diana Brandstetter beriet die Kinder, welche Materialien für ein besonders wertvolles Insekten-Zuhause geeignet sind.

Foto: Bambini Feuerwehr mit den Betreuerinnen Petra Fischer, Franziska Bär, Patricia Baum und Stefanie Bär

Feuerwehrfest und Blaulichttag in Ulm

Renchen-Ulm (m). Die Organisationen, die in der Grimmelshausenstadt mit Blaulicht unterwegs sind, präsentierten sich am Sonntag im Rahmen des traditionellen Floriansfestes gemeinsam der Öffentlichkeit. Sie hatten einen Blaulichttag vorbereitet, um sich, ihre Aufgaben und ihre Einsatzmittel mit  einem vielseitigen Rahmenprogramm vorzustellen.

Das Floriansfest begann am Samstag mit dem Feierabendhock. Die Feuerwehr bewirtete die Besucher, die sich im Festzelt auf dem Rathausplatz eingefunden hatten, unter anderem mit Leckerem vom Grill, auch die Sommercocktails kamen sehr gut an.

Feuerlöschen für die Kids

Am Sonntag erwartete die Besucher im Rahmen des Blaulichttags eine große Fahrzeugschau. So hatte die Feuerwehr von ihrem Fahrzeugpark unter anderem weit sichtbar ihre Drehleiter aufgestellt, die DLRG präsentierte ihr Taucheinsatzfahrzeug sowie den Kleinbus mit Boot, und beim DRK konnten Krankentransportwagen, Gerätewagen und die neue SAN-Station besichtigt werden. Für die musikalische Unterhaltung im Festzelt sorgte mit einem Frühschoppenkonzert die Seniorenband des Musikvereins Ulm unter Leitung von Manfred Bergmaier.

Ergänzend gab es interessante Aktionen. So hatten Besucher Gelegenheit, den Umgang mit dem Feuerlöscher kennen zu lernen und zu üben, dazu gab es einen Spieleparcours mit Wasserspielen für die Kinder. Hinter dem Schulhaus bekamen die Besucher gezeigt, wie gefährlich es ist, wenn versucht wird, brennendes Fett mit Wasser in Kontakt zu bringen. Mitglieder der Taucher- und Bootsgruppe der DLRG Renchen stehen ganzjährig den Rettungsdiensten Mittelbaden und Ortenau zur Verfügung. Sie zeigten im Tauchcontainer des THW Achern, wie eine Menschenrettung aus einem Auto durchgeführt wird, das bei einem Unfall in einem Gewässer gelandet ist. Durch die Fenster des Containers konnten die Besucher auch zusehen, wie das Fahrzeug dann mit einem Hebesack, der mit Luft gefüllt wird, zur Wasseroberfläche gebracht werden kann. Beim Deutschen Roten Kreuz war eine Erste-Hilfe-Station aufgebaut, wo der Umgang mit dem Defibrillator geübt werden konnte, ergänzend wurden realistische Unfalldarstellungen demonstriert. Das Jugendrotkreuz hielt für Kinder die Möglichkeit bereit, Erste Hilfe an Kuscheltieren zu üben. Auch der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Renchen wirkte am Blaulichttag mit. Für die Kinder war eine Bastelstation aufgebaut, für die musikalische Unterhaltung war den ganzen Nachmittag beim Freundschaftstreffen der Ortenauer Spielmannszüge gesorgt. Die Spielmannszüge Önsbach und Ottenhöfen unter Stabführer Stefan Weghaupt, Ortenberg mit Dario Mock, der Fanfarenzug Freistett mit Armin Schäfer und der Spielmannszug Renchen mit Ute Weber boten ein sehr unterhaltsames Programm, das von traditionellen Spielmannszugklängen bis zu modernem Pop reichte. Natürlich hielt die Feuerwehr auch am Sonntag eine abwechslungsreiche Bewirtung für die Besucher bereit.

Hauptübung der Feuerwehr Renchen bei der Firma Erdrich

Die Gesamtwehr der Feuerwehr Renchen führte ihre diesjährige Frühjahrs-Hauptübung bei der Firma Erdrich im Ortsteil Ulm durch. Als Übungs-Szenario wurde ein größerer Brand an einer elektrischen Verteileranlage im Obergeschoss einer neueren Fertigungshalle angenommen. Nach dem Eintreffen und der Erkundung der ersten Einsatzkräfte mussten diese aufgrund der starken Verrauchung unter Atemschutz vier verletzte Personen aus dem Firmengebäude retten und eine weitere Brandausbreitung verhindern. Die große Hallenfläche, die Brandbekämpfung in einem Obergeschoss und die Betreuung aller Verletzten stellte sich als große Herausforderung dar, wobei die Feuerwehr durch die DRK Einheit aus Renchen/Appenweier unterstützt wurde.

Bei der anschließenden Übungsbesprechung in der Ullenburghalle gingen die beteiligten Einheiten näher auf den Übungsverlauf bzw. dessen Schwierigkeiten ein und erläuterten den Anwesenden ihre Vorgehensweise. Kommandant Boris Brandstetter bedankte sich bei allen Einsatzkräften für deren Teilnahme an dieser wichtigen Großübung und bei der Firma Erdrich für die Bereitschaft, die Übung auf deren Gelände in dieser Form durchführen zu können.

Nach den Schlussworten von Bürgermeister Bernd Sieferman, welcher sich bei den beteiligten Hilfsorganisationen für deren ehrenamtlichen Dienst zum Schutze der Mitbürger bedankte, rundete der Spielmannszug Renchen die Veranstaltung mit einigen Musikstücken ab.

Besonderer Dank geht an:

Christian Kerschgens für die Übungsvorbereitung

Sebastian Schäfer für die FF Einsatzleitung

Franz Schmidt für die DRK Leitung

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