Jugendfeuerwehrwart Christian Bär
ist zufrieden mit seiner Truppe zieht Anfang 2019 sein Fazit und ist zufrieden
mit seiner Truppe: Insgesamt 53 Kinder und Jugendliche werden zurzeit in der
Feuerwehr Renchen ausgebildet. Erfreulich ist, dass immer mehr Mädchen, derzeit
neun, dazu kommen. Neben den beiden Jugendgruppe gibt es seit einigen Jahren
eine Bambini-Gruppe, die „Feuerzwerge“, in der Kinder ab 6 Jahren spielerisch
an Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung etc. herangeführt werden. Ab dem
10. Lebensjahr werden sie dann automatisch in die Jugendfeuerwehr übernommen.
„Wir hatten zum Glück noch nie
ein Nachwuchsproblem“, erzählt er. „Meistens sind es die kleinen Geschwister
oder Freunde aus der Schule, die einfach mit zur Probe gebracht werden und dann
bei uns einsteigen.“ Man sei sich aber durchaus bewusst, dass trotzdem
kontinuierlich Werbung für die Feuerwehrtätigkeiten gemacht werden müsse, damit
es weiterhin bei einem so guten Zulauf bleibt. Deshalb gibt es regelmäßig
Schnuppertage und Kinder- und Jugendfeste bei denen gezeigt wird, wie
interessant die Aufgaben der Feuerwehr sind. Selbstverständlich ist auch die
Kameradschaft ein wichtiger Bestandteil der Gruppe: Es wird gekegelt, ins
Hallenbad gefahren und Radtouren gemacht. Außerdem gibt es jedes Jahr
Grillfeste und Ausflüge in die Kletterhalle oder in den Barfußpark.
Das Jahreshighlight der Truppe
ist entweder das Feuerwehrzeltlager mit 800 Jugendlichen aus dem ganzen
Ortenaukreis oder die 24-Stunden-Aktion in der die Schicht einer
Berufsfeuerwehr nachgestellt wird und mehrere kleine Einsätze stattfinden.
Diese beiden Events wechseln sich jedes Jahr ab.
„Die Kids lernen bei uns auch
Dinge, die sie im alltäglichen oder beruflichen Leben einsetzen können“, sagt
Bär stolz. „Am Anfang ist es das Blaulicht, das die Kinder anzieht, später ist
es die Freude daran, tatsächlich helfen zu können, wenn jemand in einer
misslichen Lage ist.“
Auch in diesem Jahr konnten
wieder zwei weibliche und drei männliche Feuerwehrkräfte in die aktive
Mannschaft übernommen werden.
Foto: Das Ausbilderteam der
Feuerwehr Renchen mit Jugendfeuerwehrwart Christian Bär (links)
Die Feuerwehrabteilung Ulm traf sich am Freitag, den 15. Februar,
um das Berichtsjahr 2018 abzuschließen. Abteilungskommandant Christian
Kerschgens eröffnete die Versammlung mit der Tagesordnung und der Begrüßung der
anwesenden Kameraden sowie den stellvertretenden Kommandanten der
Gesamtfeuerwehr Sebastian Schäfer. Nach der gemeinsamen Totenehrung verlas
Kerschgens den Bericht der Feuerwehrabteilung Ulm 2018.
Mit 38 aktiven Mitgliedern, darunter drei Frauen, 12
Alterskameraden, 6 Auszubildenden in der Jugendfeuerwehr und 3 Kindern in der
Bambini-Gruppe verzeichnen die Ulmer insgesamt 56 Mitglieder mit einem
Durchschnittsalter von 42,6 Jahren. Bei 20 Übungsabenden in Theorie und Praxis
ging es unter anderem um Themen wie elektrische Geräte, Gewässer, Knoten und
Stiche, Schaum, Ortskunde und besondere Objekte. Weiter verstärkt wurde das
Konzept der dreiteiligen Probe in kleineren Gruppen, welches durch den guten
Probebesuch sehr wichtig geworden ist. Die Abstimmungen im Probeablauf mit den
Abteilungen Renchen und Erlach wurden weiter vertieft und laufen sehr gut.
Die Einsatzabteilung Ulm musste im vergangenen Jahr 22
Einsätze bewältigen, darunter hauptsächlich technische Hilfeleistung, Brände
und Explosionen. Insgesamt wurden 909 ehrenamtliche Einsatzstunden abgeleistet.
Das Highlight 2018 war für die Feuerwehrleute die
Inbetriebnahme des neuen Mannschaftstransportwagens, der im Rahmen des Ulmers
Patroziniumsfestes am 23.09.2018 seine Einweihung feierte. Im Laufe des Jahres
wird die Ausrüstung ständig erweitert.
Christian Kerschgens schloss wie gewohnt mit Dankesworten
an seine Kameraden: „Jeder übernimmt hier eine Aufgabe und ich bin stolz, dass
das so toll funktioniert.“ Er dankte
außerdem den Frauen und Männern der Feuerwehrangehörigen, die im Hintergrund
mit Festschmuck und Kuchen backen immer tatkräftig unterstützen. Ein Dank ging
auch an die Stadtverwaltung, den Kommandanten Boris Brandstetter und seinen
Stellvertreter Sebastian Schäfer und die Abteilungskommandanten aus Erlach und
Renchen.
Es folgte der Jahresbericht des Schriftführers Nico Fund,
der zuerst über kameradschaftliche Unternehmungen berichtete. Mit dem
traditionellen Waldspeck-Essen im Januar eröffneten die Ulmer das neue
Feuerwehr-Jahr. Beim Familienwandertag im Juli ging es nach Nürnberg. Im
folgenden Resumé ließ Fund die Hauptversammlung des vergangenen Jahres, die Hauptübung
der Gesamtwehr sowie die Hauptversammlung der Gesamtwehr Revue passieren.
Obmann Wolfgang Seiler verlas den Bericht der
Alterskameraden. Tobias Schackowsky berichtete in Vertretung für
Jugendfeuerwehrwart Christian Bär über die Arbeit der Jugendfeuerwehr und die
2018 absolvierten Proben und Ausflüge. Er bedankte sich beim Betreuerteam.
Kassenwart Thomas Kammerer wurde kurz darauf von der
Versammlung entlastet, nachdem Valentin Kurz und Michael Huber die Kasse
geprüft hatten.
Im Anschluss wurde Detlef Sukup in die Altwehr
verabschiedet und neue Feuerwehrangehörige verpflichtet.
Es folgte der Bericth des stellvertretenden Kommandanten
Sebastian Schäfer, der noch einmal über Details der Anschaffung des MTW und
weitere geplante Investitionen berichtet, zum Beispiel an den
Feuerwehrgebäuden.
Weiterhin gab er einen Ausblick auf das kommende Jahr, in
dem die Führungsarbeit noch einmal intensiviert werde. Im Rahmen des
Floriansfestes (18.-19. Mai) findet ein Blaulichttag in Kooperation mit dem DRK
Ortsverein Renchen statt. Schäfer dankte, auch im Namen des Kommandanten Boris
Brandstetter, dem Bauhof, der Verwaltung, Bürgermeister Bernd Siefermann und
Ortsvorsteher Roland Boldt.
Es folgten die Auszeichnungen für guten Probenbesuch und
die Ehrungen und Beförderungen von Feuerwehrangehörigen sowie die Übergabe von
Lehrgangsurkunden. Nachdem Abteilungskommandant Christian Kerschgens noch einen
Ausblick auf 2019 gegeben hatte, wandten sich Siefermann und mit abschließenden
Grußworten an die Versammelten.
Lehrgänge:
Rettungsschwimmer:
Annika Doll, Ludwig Fies, Pierre Gruber
Atemschutzgeräteträger
für Pressluftatmer: Valentin Doll, Christian Gempler, Valentin Kurz, Kai
Sälinger, Pascal Schnurr
Zugführer: Christian
Kerschgens
Ehrungen:
Gemeinde-Ehrung für 10 Jahre:
Alexander Ebi, Martin Heptig, Alexander Weber
Ehrungen Bronze für 15 Jahre oder mehr (bis 24 Jahre):
Thomas Kammerer, Bertold Schillinger, Detlef Supke, Patric Spraul,
Volker Bohnert, Sven Meier
Ehrung Silber für 25 Jahre:
Christian Kerschgens
Beförderungen:
Beförderung zum Feuerwehrmann / zur Feuerwehrfrau:
Yasmina Huber, Philipp Köhninger
Beförderung zum Oberfeuerwehrmann:
Valentin Doll, Christian Gempler, Valentin Kurz, Pascal Schnurr, Kai
Sälinger, Andreas Zink, Kevn Kammerer, Pierre Gruber
Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann:
Nico Fund, David Graf, Manuel Zink
Beförderung zum Oberlöschmeister:
Sven Meier
Alle beförderten Feuerwehrmitglieder + Neuafnahmen Von Links: Sebastian Schäfer, Ortsvorsteher Roland Boldt, Pierre Gruber, Alexander Weber, Nico Fund, Kai Sälinger, Sven Meier, Valentin Doll, Valentin Kurz, Philipp Köhninger, Yasmina Huber, Mario
Feuerwehrangehörige, Spielmannszug, Alterskameraden und
Bürgermeister Bernd Siefermann wurden zur Eröffnung der Hauptversammlung am
Freitag im Löwen von Abteilungskommandant Matthias Wurth begrüßt. Nachdem der
Spielmannszug das Stück „Wien bleibt Wien“ gespielt hatte, verlas er die
Tagesordnung.
Jugendfeuerwehrwart Christian Bär machte den Anfang und
berichtete stolz von einer Mitgliederzahl von 54 Jugendlichen. Theoriethemen, Fahrzeugproben
und Löschangriffe stehen regelmäßig auf dem Plan. Außerdem wurden wie jedes
Jahr die Christbäume eingesammelt und die gelben Säcke verteilt. Der Erlös der
beiden Aktionen kommt der Jugendfeuerwehrkasse zugute. Auch die ganz Kleinen
können nicht über Mitgliedermangel klagen: Die Bambini-Gruppe zählt 28 Kinder
im durchschnittlichen Alter zwischen sechs und zehn Jahren. In zwanzig Proben
mit einer sehr hohen Beteilung standen Wasserspiele, Basteln zu Ostern und
Weihnachten sowie Proben mit der Feuerwehrtechnik auf dem Programm. Besonders
gefallen hat den Kindern der Ausflug in die Kletterhalle nach Offenburg, wo sie
sich so richtig austoben konnten.
Es folgte der Jahresbericht vom Obmann der
Alterskameraden Robert Kirn. Neben zahlreichen Ausflügen und dem regelmäßigen
Stammtisch trafen sich die ehemaligen Feuerwehrmänner zu einer
Pferdekutschenfahrt in Renchen mit Abschluss im Gasthaus „Drei König“ in Erlach.
Auch Stabführerin Ute Weber hatte viel aus dem Jahr 2018
zu berichten. Der Zug zählt mittlerweile 51 Mitglieder. Das Highlight im
vergangenen Jahr waren natürlich die Wertungsspiele beim Heidelberger
Landesfeuerwehrtag. Mit zwei anspruchsvollen Bühnenstücken und dem
erfolgreichen Straßenspiel gewannen die Spielmannszügler zweimal Silber. Die
Piccolinigruppe zählt derzeit sechs Mädchen und drei Jungen.
Tobias Schackowsky,
stellvertretender Abteilungskommandant, verlas den Bericht der Abteilung
Renchen. 22 Proben liegen insgesamt hinter den Mitgliedern. Dabei drehte es
sich hauptsächlich um Erste Hilfe, Atemschutz und Gerätekunde, was auch
praktisch im Stadtgebiet geübt wurde. Das Stadtgartenfest 2018 war ein voller
Erfolg, denn das tolle Wetter sorgte für Besucherzahlen in Rekordhöhe.
Abteilungskommandant Wurth
erläuterte im Anschluss die Einsatz-Statistik. Insgesamt leistete die
Freiwillige Feuerwehr 1.495 Einsatzstunden. Dazu zählte ein Verkehrsunfall in
der Vogesenstraße als Folge der Renchbrücken-Sperrung und der überraschende Ruf
der Renchner Feuerwehr als Teil des Überland-Löschzugs zum Brand in den Europa
Park am 26. Mai. Die größte Investition fließt in diesem Jahr in ein neues
Fahrzeug mit Drehleiter. Hierzu laufen die Ausschreibungen und verschiedene Modelle
werden bereits besichtigt. Weiterhin planen alle Abteilungen gemeinsam das
Jubiläum 2020 – die Renchner dürfen sich auf viele Programm-Überraschungen
freuen.
Michael Braun verlas danach
seinen Kassenbericht und wurde von den Kassenprüfern Kay Krieger und Thimo
Freund sowie allen Anwesenden entlastet.
Hansjörg Huschle wurde von Wurth
nach 45 Jahren im aktiven Feuerwehrdienst in die Alterskameraden verabschiedet.
Kommandant Boris Brandstetter
nahm die Verpflichtung von neuen Feuerwehrangehörigen vor: Neuzugänge: Carmelo
Frederico, Marvin Boldt, Jule Steiner, Nils Wurth, Lars Wurth
Gastmitglieder: Hubert Maisch,
Florian Graf, Julian Becker, Martin Brzezinski
Er überreichte die Ausweise und
fasste im Anschluss das vergangene Jahr für die Anwesenden zusammen. Er
bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die Finanzierung notwendiger
Anschaffungen der Renchner Feuerwehr und bei den Kameraden.
Bürgermeister Bernd Siefermann
übernahm das Wort: „Ich habe große Hochachtung vor der ehrenamtlichen Leistung
in den einzelnen Gruppen“, sagte er. Dann nahm er die Beförderung für Aus- und
Fortbildungen vor:
Feuerwehrmann: Kevin Rill, Marvin Boldt, Lars Wurth, Nils Wurth
Feuerwehrfrau: Jule Steinert
Oberfeuerwehrmann: Maximilian Kautz, Raphael Lehmann
Hauptfeuerwehrmann: Lucas Baum, Marc Ledwinka, Tobias Strobl
Hauptlöschmeister: Mathias Klein
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden:
10 Jahre: Benjamin Berger, Alexander Kautz
20 Jahre: Daniel Helbling, Tobias Schackowsky, Sebastian Schäfer
35 Jahre: Jürgen Kautz, Bernard Klein, Markus Retsch, Bernd Berger
45 Jahre: Hansjörg Huschle, Friedrich Urbanek, Albert Zink
55 Jahre: Hans Brandstetter, Hans Geiser, Heinz Graf, Peter Schrempp
60 Jahre: Fritz Boschert, Horst Wipfler, Berthold Schmidt
Die Ehrungen für häufigen Probebesuch nahmen Schackowsky,
Wurth und Schäfer gemeinsam vor. Besonders erfreulich war die zwei Seiten lange
Namensliste mit null Fehlproben.
Die Kameraden ließen den Abend im Löwen gemütlich ausklingen.
Der Spielmannszug Renchen
verzauberte unter der Leitung von Stabführerin Ute Weber die Gäste am
Sonntagabend im Stadtgarten. Bei eiskalten Temperaturen zeigten die Musiker,
dass ein Spielmannszug nicht nur Marschmusik spielen kann. Beim „Klangvollen
Winter im Park“ geht es darum, die Vielseitigkeit des Repertoires zu zeigen und
das ist bereits zum dritten Mal gelungen. Mit Stücken wie „The New Amadeus“,
„Song for Anna Magdalena“ und dem „Final Countdown“ entstand eine
Wohlfühlatmosphäre zu der die Bewirtung mit leckerem Glühwein und Snacks des
Orga-Teams rund um Thomas Schäfer und Gabi Glauner beitrug. Highlight des
Konzerts war wieder einmal der „Marche des Parachutistes Belges“, mit dem der
Spielmannszug bei den Landeswertungsspielen im vergangenen Jahr eine
Silbermedaille bei der Bühnenwertung holte.
Der Erlös der Veranstaltung kommt
wie immer der Jugendarbeit zugute.
Der Katharinenball der Freiwilligen Feuerwehr Renchen startete am Samstagabend mit der Polka „Salut Bohemia“, die der Spielmannszug unter der Leitung von Stabführerin Ute Weber zum Besten gab. Kommandant Boris Brandstetter begrüßte im Anschluss die anwesenden Gäste in der Festhalle und ließ das Feuerwehr-Jahr Revue passieren. Außerdem gab er einen Ausblick auf die Ereignisse, die im neuen Jahr auf die Mannschaft zukommen werden. Geplant sei zum Beispiel die Anschaffung einer neuen Drehleiter und die Sanierung des Schlauchturms. Brandstetter bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement seiner Truppe und zeigte sich erfreut über die herausragende Leistung des Spielmannszuges, der sich bei den Landeswertungsspielen in Heidelberg dieses Jahr zwei Silbermedaillen erspielt hatte.
Wie schon in den Vorjahren führte auch dieses Mal wieder Jule Wurth mit tollen Texten zu den jeweiligen Stücken durch das musikalische Programm. Es folgte „El Condor Pasa“ – ein Lied aus Peru, das mit anspruchsvollen Solo- und Samba-Einlagen beeindruckt. Die Soli wurden von den Flötistinnen Michaela Laug und Sandra Neumann in perfekter Harmonie interpretiert und begeisterten das Publikum.
Der Kreisbrandmeister Michael Wegel ehrte dann die Feuerwehrmänner:
15 Jahre: Detlef Supke, Dominik Fischer und Maximilian Spraul
25 Jahre: Christian Kerschgens
Er bedankte sich bei den Jubilaren für die Treue zur Feuerwehr und beim Spielmannszug für die herausragende Präsentation auf Landesebene.
Nach „Classic Sound“ ehrte Kreisstabführer Markus Schneider den Flötisten der 3. Stimme Karlheinz Wörner für 40 Jahre Engagement im Spielmannszug. Seine Kameraden ehrten ihn mit dem von ihm gewünschten Stück „Song for Anna Magdalena“ von Christian Petzold.
Bürgermeister Bernd Siefermann schloss sich seinen Vorrednern an. Renchen könne sich glücklich schätzen, eine so gut ausgebildete Feuerwehrmannschaft zu haben.
Zum Abschluss präsentierte der Spielmannszug seine beiden Wertungs-Stücke, mit denen die Gold-Medaille bei den Wertungsspielen in Heidelberg nur sehr knapp verfehlt wurde. „Marche officielle des Parachutistes Belges“ und „Gonna Fly Now“ – bekannt als Titelmelodie des Films „Rocky“. Für den besonderen Gänsehaut-Moment sorgte hier das Eröffnungs-Solo der Alt-Flötisten Jonathan Huschle, Julia Huschle und Sybille Scalisi.
Es folgte der gemütliche Teil des Abends und das traditionelle Theaterstück.
v.r. Bernd Siefermann, Boris Brandstetter, Karlheinz Wörner, Dominik Fischer, Maximilian Spraul, Michael Wegel, Markus Schneider
Mit dem Theaterstück „Siggi, der Sieger“, brachte die Theatergruppe des Spielmannszuges und der Feuerwehr am vergangenen Samstag das Publikum des Katharinenballs zum Lachen. Regisseurin Patricia Baum und die Schauspieler des Spielmannszugs und der Feuerwehr legten sich ins Zeug und präsentierten ein großartiges Familien-Drama im schönsten renchnerischen Dialekt.
Siggi Meyer, Chef einer Bürstenfabrik, lebt mit seiner herrischen Schwester Kathrin und deren bravem Sohn Albert zusammen. Leider erlaubt Kathrin nicht, dass die beiden abends aus dem Haus gehen und durch die Kneipen ziehen. Nach dem Motto: „Nikotin, Frauen und Wein könnten schnell dein Ende sein“ führt sie einen strengen Haushalt. Der Nachbar Theodor schlägt Siggi vor, zum Schein in einen Gesangsverein einzutreten und dann heimlich feiern zu gehen. Der Schwindel fliegt jedoch auf, als die Sekretärin Fräulein Mecker, die ebenfalls im Chor singt, die beiden entlarvt. Theodor und Siggi fassen nun den Entschluss, sich mit Albert zusammen zu tun, der – so glauben sie – im Boxclub „Hau drauf“ Mitglied ist. Fräulein Mecker, deren Hauptbeschäftigung darin besteht, sich beim Chef über die neue Kollegin Irmtraut zu beschweren, steckt Siggi, dass auch Albert Kathrin hintergeht und sich hinter deren Rücken mit Irmtraut trifft. Die drei Männer beschließen, die Mitgliedschaft im Boxclub vorzutäuschen um endlich wieder ohne Aufsicht um die Häuser ziehen zu können. Um den Schwindel perfekt zu machen, abonniert Siggi sogar eine Box-Zeitschrift.
Kathrin und Theodors Frau Alma finden es prima, dass die Männer Sport treiben und entdecken in besagter Zeitschrift, die Ankündigung einer Veranstaltung, für die dem Neuling „Siggi Maier“ fantastische Gewinnchancen vorausgesagt werden. Sie wundern sich über den falsch geschriebenen Nachnamen, verkünden den Männern aber dennoch, dass sie zum Zuschauen kommen würden. Daraufhin brechen die drei in Panik aus und verbieten den Frauen, zu kommen.
Am Tag des Kampfes verkündet die Klatschbase Fräulein Mecker Kathrin und Alma, dass die Halle abgebrannt und die Veranstaltung abgesagt worden sei. Dennoch tauchen Stunden später Siggi und Theodor offensichtlich angeheitert und in Sportkleidung mit Siegerkränzchen zuhause auf und behaupten, Siggi sei der Sieger des Boxkampfes! Die Frauen waschen den beiden Schwindlern die Köpfe und Kathrin verkündet Siggi: „Ich bin nicht mehr deine Schwester!“ Als dann noch Albert und Irmtraut zugeben, sich schon seit drei Jahren zu kennen und demnächst heiraten zu wollen, fällt Kathrin aus allen Wolken. Alma rettet die Situation und erlaubt Theodor offiziell den abendlichen Ausgang, wenn er ihr dann auch nichts mehr vorlüge. Auch Kathrin erweicht sich daraufhin und lässt Siggi seine „Gesundheit ruinieren“, so wie er es will. Außerdem begrüßt sie Irmtraut in der „verlotterten Familie“. Theodor freut sich und verkündet Siggi: „Da sind wir ja doch nochmal mit einem blauen Auge davongekommen!“
Auch dieses Mal wurden die Rollen von Patricia Baum wieder genial besetzt. Tobias Schackowsky spielte Siggi Meyer und brillierte mit muskulöser Box-Figur. Die Rolle seines Freundes Theodor übernahm Wendelin Huschle, welcher wieder einmal hervorragend den Schlawiner mimte und seine etwas einfältige Frau Alma, perfekt gespielt von Barbara Schrempp, mit allen Tricks an der Nase herumführte. Melanie Brandstetter zeigte ihre Beißzangen-Seite als Hausherrin Kathrin und Bellinda Baum zeterte und schimpfte als die Sekretärin Fräulein Mecker. Als Albert feierte Manuel Neumann sein Bühnen-Debüt und zeigte gleich sein Talent, übergangslos vom Muttersöhnchen zum jugendlichen Liebhaber zu wechseln. Ute Weber als verliebte Irmtraut mit Gesangstalent rundete die Truppe ab.
Sybille Scalisi unterstützte die Darsteller wie immer als Souffleurin und Luise Berger und Nadine Stumpf kümmerten sich wieder einmal routiniert um das passende Aussehen.
Am vergangenen Freitag absolvierte die Feuerwehr Einsatzabteilung Ulm ihre Jahreshauptübung 2018. In der Reiersbacherstraße brannte in einem Ökonomiegebäude ein Auto in einer Garage. Darin eingeschlossen waren zwei Personen. Zwei weitere Personen wurden vermisst, allerdings nicht gleich gesichtet. Einsatzleiter und Gruppenführer Josef Heim befahl nach der Lageerkundung die Personenrettung aus dem brennenden Fahrzeug und die Suche nach den Vermissten mithilfe der Atemschutz-Mannschaft. Die Insassen konnten schnell befreit werden, die anderen beiden wurden im Obergeschoss vermutet und dort kurze Zeit später über die Drehleiter durch ein Fenster nach draußen gebracht.
Die Drehleiter, die aus Renchen angefordert worden war, führte gleichzeitig eine Riegelstellung durch, um das angrenzende Wohnhaus vor dem Feuer zu schützen. Die Besatzung des MTW (Mannschaft-Transport-Wagen) leuchtete die Einsatzstelle aus und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Außerdem wurde mit den Atemschutzgeräten aus dem Drehleiter-Wagen ein Sicherungstrupp gestellt.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus schilderten die Gruppenführer der drei Fahrzeuge das Vorgehen während der Übung und Kommandant Boris Brandstetter bewertete als Übungsbeobachter den Ablauf. Die Lageerkundung und –meldung sowie die Nachforderung bei der Leitstelle sei sehr gut abgewickelt worden und die durchdachte Fahrzeugaufstellung habe Platz für die nachrückende Drehleiter gelassen. Verbesserungspotential sehe er in der Kommunikation des Angriffstrupps mit dem Gruppenführer. Zum Abschluss fand auch Ortsvorsteher Roland Boldt lobende Worte für die Einsatzabteilung Ulm und zeigte sich insgesamt zufrieden.
Das Szenario zur Spätjahreshauptprobe der Feuerwehrabteilung Renchen wurde in diesem Jahr von Frank Beese und Mathias Klein vorbereitet. Im Innenhof des Ladengeschäfts Höfinghoff in der Hauptstraße stand ein brennendes Auto – das Zufahrtstor fanden die Feuerwehrleute verschlossen vor. Einsatzleiter Abteilungskommandant Matthias Wurth entschied sich somit für den Erstangriff durch den Laden. Im Obergeschoss war außerdem eine Menschenrettung erforderlich. Hier kam bereits Rauch aus den Fenstern, da sich das Feuer mittlerweile auf das Gebäude ausweitete. Die in die Jahre gekommene Drehleiter versagte vor Ort zunächst ihren Dienst und musste neu gestartet werden. In der Zwischenzeit behalf man sich mit einer Steckleiter. Stellvertretender Kommandant Sebastian Schäfer hatte die Probe beobachtet und brachte konstruktive Kritik in die Versammlung mit: „Es gibt Kleinigkeiten, an denen wir noch arbeiten können, zum Beispiel die persönliche Betreuung der Opfer. Die Übung war toll vorbereitet und der Ablauf im großen und ganzen reibungslos. Die Probe war ein Erfolg.“
Wurth zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Einsatz, auch wenn das Team an seine personellen Grenzen stieß und fiktiv Verstärkung aus Erlach, Ulm und eine Drehleiter aus Achern anfordern musste. Bürgermeister Bernd Siefermann betonte in seinen abschließenden Grußworten die Leistungsfähigkeit der freiwilligen Feuerwehr und lobte den lebensnahen Aufbau der Übung.
Bei der Feuerwehr-Spätjahreshauptübung in der Aurainschule Erlach führten die Feuerwehr-Einsatzkräfte der Abteilung Erlach und Renchen eine ihrer wichtigsten Aufgaben, Menschenrettung und den schnellen Erstangriff vor Ort durch. Viele interessierte Mitbürger, insbesondere auch die Eltern der im Schulhaus befindlichen Kinder, sowie die Alterskameraden beobachteten den Übungsverlauf und konnten sich ein Bild über die ehrenamtlichen Aufgaben der Feuerwehr machen.
Folgendes Übungsszenario galt es zu bewältigen: Im Keller des Schulgebäudes gab es einen kleinen Brand. Durch die möglichen Atemgifte war im Nu das gesamte Treppenhaus, welches bis zum Dachgeschoss offen ist, verraucht. Die installierten Rauchmelder funktionierten tadellos, so dass die Schüler und die Lehrkraft im unteren Klassenzimmer noch aus dem Gebäude flüchten konnten. Dies war für die Schüler aus dem Klassenzimmer im Obergeschoss und im Dachgeschoss nicht möglich. Sie schlossen alle Türen, damit der Rauch nicht eindringen konnte und warteten darauf, über die Fenster sowie im Dachgeschoss, über den im letzten Jahr installierten Fluchtbalkon, gerettet zu werden.
Nach Eintreffen der Abteilungswehr Erlach gab der Gruppenführer Thomas Haberle den Befehl zur Menschenrettung und den Innenangriff mit Atemschutz, um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Parallel wurde aus Renchen ein weiterer Angriffstrupp zusammen mit der Drehleiter angefordert. Der gesamte Bereich um die Schule wurde zugleich verkehrstechnisch über Stadelhofen und Renchen umgeleitet. Nach Eintreffen der Drehleiter wurden zunächst die Schüler aus dem Obergeschoss und danach vom Fluchtbalkon im Dachgeschoss gerettet.
In der anschließenden Übungsbesprechung lobte Kommandant Boris Brandstetter die Erlacher Kameraden für die gelungene Übung und bescheinigte einen guten Übungsverlauf sowie die ruhige Abarbeitung der verschiedenen Aufgaben. Gezeigt hat sich, dass man mit neuen wasserführenden Fahrzeug deutlich Zeit gewinnen könnte, welches nächstes Jahr angeschafft wird. Schulleiterin Vera Ronberg zeigte sich erfreut über die gelungene Übung und lobte die absolut sinnvolle Installation des Fluchtbalkons im Dachgeschoss. Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Herbert König dankten für die stetige Einsatzbereitschaft und den vorbildlichen Dienst für den Nächsten. Gerade dieses Gebäude veranschaulicht, wie wichtig es ist, dass die Abteilungen innerhalb der Gesamtstadt gut miteinander funktionieren.
Über 35.000 Aufrufe hatte die „Schwarzwald-Marie“ Strophe des Badnerlieds im Mai 2017 auf Facebook. Die Dichter des Spielmannszuges hatten spontan am 1. Mai 2017 ein Video aufgenommen und es hochgeladen. Innerhalb weniger Tage wurde es zum viralen Hit und verschaffte der Brauerei Bauhöfer große Aufmerksamkeit. Die Bauhöfers revanchierten sich nun und luden die Spielleute am 28.09. zur Besichtigung und zum Vesper ein. Zum Einstieg gab’s ein frisch gezapftes Bier für alle und einen Film über die Braukunst. Nach der Führung durch die Räumlichkeiten warteten im Schankraum ein lecker hergerichtetes Buffet und natürlich weitere Bierspezialitäten. Der Spielmannszug bedankt sich bei der Brauerei Bauhöfer für die informative Führung und den schönen Abend.
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