Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, konnte die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Renchen eingeweiht werden. Eröffnet wurde die Feier durch eine Abordnung des Spielmannszug Renchen unter der Leitung von Ute Weber. Anschließend begrüßte Gesamtkommandant Boris Brandstetter die Gäste und ging auf die Beschaffung der neuen Drehleiter ein. Dabei nutzte er auch die Gelegenheit, sich bei Bürgermeister, Gemeinderat und der Verwaltung für die vorbildliche Zusammenarbeit zu bedanken. Danach stellte Abteilungskommandant Matthias Wurth die technischen Details des neuen Fahrzeugs vor und auch die Verbesserungen gegenüber der alten Drehleiter. Bürgermeister Bernd Siefermann dankte mit seinen Worten der Feuerwehr und dem Gemeinderat, sowie dem Land für die zur Verfügung gestellten Fördermittel. Anschließend überreichte er symbolisch den Fahrzeugschlüssel an Matthias Wurth. Der katholische Pfarrer Herbert Faller und der neue evangelische Pfarrer Andreas Moll führten danach die Fahrzeugweihe durch. Zuerst erzählten sie ein paar humorvolle Anekdoten über das Feuerwehrwesen und segneten im Anschluss das neue Fahrzeug mit Weihwasser.
Siegmund Kohler übergibt in Erlach an neues Abteilungskommando (FOTO: Ortsvorsteher Herbert König, Siegmund Kohler, Bürgermeister Bernd Siefermann)
Die Freiwillige Feuerwehr Renchen musste im April in allen Einsatzabteilungen notwendige Neuwahlen durchführen. Aufgrund der aktuellen Umstände konnten die entsprechenden Versammlungen jedoch nur unter Berücksichtigung eines speziellen Hygienekonzepts durchgeführt werden. So wurden den Mitgliedern sämtliche Jahresberichte in digitaler oder schriftlicher Form zur Verfügung gestellt und die Neuwahlen bzw. Entlastungen wurden nach Feuerwehrsatzung in einem kurzweiligen Schnellverfahren gemäß allen aktuellen Verordnungen von Bund und Land regelgerecht abgehalten. Dank dieser sehr ungewohnten aber umsichtigen Vorgehensweise konnten unter großer Beteiligung aller aktiven Mitglieder die Wahlen von Abteilungskommando und Abteilungssauschuss in den drei Einsatzabteilungen Renchen, Ulm und Erlach erfolgreich stattfinden.
In der Einsatzabteilung Erlach gab es einen Wechsel im Abteilungskommando, so trat der bisherige Abteilungskommandant Siegmund Kohler nach 10 Jahren im Amt nicht mehr zu Wahl an und gab seinen Führungsstab an das neugewählte Abteilungskommando Thomas Haberle und seinen Stellvertreter Pierre Gruber ab. Bürgermeister Bernd Siefermann, Ortsvorsteher Herbert König und Kommandant Boris Brandstetter erinnerten bei Ihrer Dankesrede an die ehrenamtliche Leistungen von Siegmund Kohler, welcher auch über zwei Jahrzehnte Mitglied im Feuerwehrausschuss war und das Ende seiner Amtszeit mit dem Eigenumbau im Erlacher Feuerwehrhaus, der Ersatzbeschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges TSF-W und der Verpflichtung von drei neuen Kameraden für seine Einsatzabteilung krönte. Er wünschte der Mannschaft bei seiner Verabschiedung gutes Gelingen und trotz der notwendigen Veränderungen nicht auf Traditionen im Ort zu verzichten.
Die beiden Abteilungskommandos der Einsatzabteilung Renchen und Ulm wurden durch die Wahl nahezu einstimmig bestätigt und somit die ausgezeichnete ehrenamtlichen Arbeit in den letzten 5 Jahren von der aktiven Mannschaft hervorgehoben. Die beiden Abteilungskommandanten Matthias Wurth und Christian Kerschgens, sowie deren Stellvertreter Tobias Schackowsky und Marco Sutterer bedankten sich bei ihren Mannschaften für das ausgesprochene Vertrauen. Mit diesem eindeutigen Votum in allen drei Einsatzabteilungen, der Motivation aller neugewählten Mitglieder in den jeweiligen Abteilungsausschüssen, sowie den vielen neuverpflichteten Kameraden ist unsere Feuerwehr sehr gesund aufgestellt, so Gesamtkommandant Boris Brandstetter.
Bürgermeister Bernd Siefermann und die Ortsvorsteher Roland Boldt und Herbert König bedankten sich auch im Namen von Gemeinde- und Ortschaftsrat für das große Engagement bei den neugewählten Abteilungskommandos, aber insbesondere auch bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr Renchen für ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft und Aufrechterhaltung der ständigen Einsatzbereitschaft auch unter aktuell noch sehr schwierigen Bedingungen.
Neuverpflichtungen: Haidar Elyasi, Abraham Kleinhans, Jule Wurth, Guillaume Schaffner Hannes Zerrer, Lukas Walz, Birk Justin Eugen Lind, Kevin Zehringer, Tobias Mühl
Beförderungen: Sebastian Schäfer (Oberbrandmeister) Wolfgang Weber (Löschmeister) Pierre Gruber (Löschmeister) Jule Wurth (Feuerwehrfrau)
Abtl. Renchen Kommando: Matthias Wurth, Tobias Schackowsky Ausschuss: Tobias Schackowsky, Sebastian Schäfer, Christian Bär, Thimo Freund, Christian Fischer, Marco Ruch, Wolfgang Weber, Leon Laug
Abtl. Ulm Kommando: Chrstian Kerschgens, Marco Sutterer Ausschuss: Marco Sutterer, Volker Bohnert, Nico Fund, Andreas Zink, Philip Könninger, Sebastian Panter
Abtl. Erlach Kommando: Thomas Haberle, Pierre Gruber Ausschuss: Pierre Gruber, Arnis Tahiri, Zehring Kevin
Im Bürgersaal des Rathauses trafen sich am Dienstagvormittag Bürgermeister Bernd Siefermann und weitere Mitglieder der Stadtverwaltung, Vertreter des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr und die Geschäftsleitung der Firma Baum aus Renchen. Erfreulicher Anlass war, dass der Bürgermeister der Unternehmensleitung mit Alfred Baum und Nicole Straub die Urkunde als „Partner der Feuerwehr“ überreichen konnte. Damit wurde die vorbildliche Einstellung und vielfältige Unterstützung gewürdigt, welche die Firma der Freiwilligen Feuerwehr Renchen entgegenbringt.
Neben der Geschäftsleitung hieß Siefermann auch Feuerwehrkommandant Boris Brandstetter sowie den Stellvertretenden Abteilungskommandanten Tobias Schackowsky willkommen, der als Bauleiter Tiefbau/Straßenbau bei der Firma Baum beschäftigt ist. Von der Stadtverwaltung nahmen Fachbereichsleiter Stefan Gutenkunst und Heike Benz teil, sie ist bei der Verwaltung für Angelegenheiten der Feuerwehr zuständig. „Eine Freiwillige Feuerwehr ist auf die Kooperation mit Firmen vor Ort angewiesen“, betonte Siefermann und nannte als Beispiel, dass bei einer Alarmierung Mitarbeiter, die Mitglied der Feuerwehr sind, oft kurzfristig ihren Arbeitsplatz verlassen. Bei Baum seien das bis zu 5 Mitarbeiter, ohne dass im Gegenzug die rechtliche Möglichkeit genutzt wird, die Fehlzeiten der Stadt in Rechnung zu stellen. Insofern werde die Firma in besonderer Weise ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung gerecht und fördere das Ehrenamt, wie es auch im vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz des Firmengründers und Geschäftsführers Alfred Baum zum Ausdruck kommt. Es sei sehr erfreulich, solche Betriebe an seiner Seite zu wissen, betonte Siefermann und wertete die Kooperation als Beispiel einer funktionierenden Gemeinschaft.
Als Gesamtkommandant der Renchener wehr freute sich Boris Brandstetter, dass der Deutsche Feuerwehrverband die Möglichkeit geschaffen hat, langjährige Partner mit einer Urkunde auszuzeichnen. Er würdigte die positive Einstellung, Mitarbeiter und Mitglieder der Feuerwehr im Einsatzfall freizustellen, das Engagement der Firma Baum gehe noch darüber hinaus. Das reiche vom Sponsoring bis zur Unterstützung im Übungsbereich, wo auf dem Firmengelände Technische Hilfeleistungen ebenso geprobt werden können wie kleinere Übungen von Jugendfeuerwehr und Bambinis.
„Wir ziehen letzten Endes an einem Strang“, betonte Alfred Baum, außerdem sehe er in der erfreulichen Entwicklung der Firma eine Verpflichtung, Einrichtungen für die Allgemeinheit wie die Freiwillige Feuerwehr zu unterstützen. Es sei auch einfach schön zu sehen, mit wie viel Eifer und Spaß der Feuerwehr-Nachwuchs bei den Übungen im Einsatz ist. Verbunden mit dem Lob an die Wehr mit ihrer vorbildlichen Nachwuchsarbeit und an die Stadtverwaltung sagte er auch künftig die Unterstützung zu, soweit das die Entwicklung der Firma zulässt. Es folgte die Überreichung von Förderschild und Urkunde „Partner der Feuerwehr“ als Zeichen des Dankes und der Anerkennung, womit gleichzeitig die Besonderheit des betrieblichen Engagements für die Gesellschaft und auf kommunaler Ebene gewürdigt wird.
Die Freiwillige Feuerwehr Renchen hat wie geplant am Freitag, den 17.04.2020 ihre neue Drehleiter DLAK 23-12 in Empfang genommen. Eine kleine Abordnung konnte das Hubrettungsfahrzeug nach dessen Fertigstellung nun beim Hersteller, der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abholen. Das neue Feuerwehrfahrzeug ersetzt die bisherige Drehleiter DLK 18-12, welche in der Stadt Renchen bereits 29 Jahre lang zuverlässig ihren Dienst geleistet hat. „Durch diese Ersatzbeschaffung steht uns nun die beste Technik zur Verfügung, um unseren Einsatzdienst unter Berücksichtigung der aktuellen taktischen Bedingungen leisten zu können und insbesondere die Menschenrettung in Renchen auch für die nächsten 30 Jahre sicherzustellen“, so Kommandant Boris Brandstetter. Wenn auch die Umstände in den letzten Wochen für den Feuerwehrdienst sehr schwierig waren und dadurch auch die Freude über die Ankunft der neuen Drehleiter nur eingeschränkt wahrgenommen werden konnte, so überwiegt bei den Kameraden rund um Abteilungskommandant Wurth dennoch Zuversicht. In den nächsten Wochen werden sich die Einsatzkräfte nun in kleinen Trupps und vielen Trainingseinheiten mit der neuen Technik und den verbesserten taktischen Möglichkeiten vertraut machen, um auf die Einsätze mit der neuen Drehleiter sehr gut vorbereitet zu sein. Das Kommando der Feuerwehr Renchen geht davon aus, dass nach dem Ende der Kontaktsperre in den nächsten Wochen, unter Berücksichtigung der Abstandsregeln, Schutz- und Hygienemaßnahmen auch wieder mit einem reduzierten Ausbildungsdienst in Kleineinheiten gestartet werden kann. „Nachdem unsere Feierlichkeiten zum 150 jährigen Jubiläum der Einsatzabteilung Renchen bereits auf nächstes Jahr verschoben werden mussten, freuen wir uns natürlich sehr, dass in diesem Frühjahr noch etwas ein positives Ende findet,“ so zeigt sich auch Kommandant Brandstetter optimistisch, dass die Einweihung der neuen Drehleiter DLAK 23-12 noch in diesem Jahr stattfinden kann und auch ein geeigneter Rahmen gefunden wird, um das neue Rettungsfahrzeug der Bevölkerung vorzustellen.
Aufgrund der aktuellen Situation findet das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr Renchen sowie der 60. Geburtstag des zugehörigen Spielmannszugs nicht wie geplant statt. Ende März sollten bereits die ersten Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr und des Spielmannszugs Renchen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage wurden die Auftaktveranstaltungen jedoch allesamt abgesagt. Auch das geplante dreitägige Festwochenende im Mai 2020 kann nicht stattfinden. Die bereits getroffenen Vorbereitungen sind jedoch keinesfalls umsonst. Geplant ist, die beiden Jubiläen im kommenden Jahr nachzuholen. Die Feuerwehr und der Spielmannszug Renchen freuen sich schon jetzt darauf, 2025 das 155-jährige bzw. 65-jährige Bestehen mit der Bevölkerung zu feiern. Bis dahin wünscht die Renchner Feuerwehr mit Spielmannszug allen Bürgerinnen und Bürgern viel Gesundheit und Kraft, die schwierige und herausfordernde Zeit gemeinsam zu meistern.
Am 7. Februar trafen sich die Feuerwehrmänner der Abteilung Ulm zur Hauptversammlung und schlossen das Berichtsjahr 2019 gemeinsam ab. Nach der Begrüßung und der Totenehrung startete Abteilungskommandant Christian Kerschgens mit dem Jahresbericht der Ulmer Feuerwehr. Insgesamt verzeichnet die Mannschaft 37 aktive Mitglieder, davon zwei Frauen und 35 Männer. Er lobte den guten Probebesuch von 73% und die damit mögliche Intensität der Übungs-Arbeit. Das Konzept der dreiteiligen Probe konnte weiterverfolgt werden. Hierbei wird in kleineren Gruppen geübt, was den Lerneffekt deutlich erhöht.
Insgesamt 1072 Einsatzstunden verrichteten die
Feuerwehrleute. Davon entfielen die meisten auf Brände, Explosionen und
technische Hilfeleistungen. Auch ein paar Fehleinsätze waren dabei. Neben dem
Engagement im Ernstfall ließen sich wieder zahlreiche Mitglieder ehrenamtlich
weiterbilden, zum Beispiel im Atemschutz, als Maschinist, Truppmänner und Sprechfunker.
Des Weiteren wurde das Leistungsabzeichen in Silber absolviert.
Schriftführer Nico Fund schloss sich mit den Veranstaltungen
des vergangenen Jahres an. Ein besonderes Highlight war das Floriansfest mit
Blaulichttag im Mai, bei dem zum ersten Mal auch mit den übrigen
Hilfsorganisationen, dem DRK und dem DLRG, zusammengearbeitet wurde. Unter
anderem gab es eine Fahrzeugschau, einen Tauchcontainer, Erste Hilfe Stationen
und Wasserspiele. Auch die Kameradschaft kam 2019 nicht zu kurz. Neben dem
traditionellen Waldspeckessen gab es auch wieder einen gemeinsamen Ausflug im
Oktober, dieses Mal ins Sauerland.
Es folgten die Berichte der Alterskameraden, der Jugendfeuerwehr
und der Kassenbericht sowie die Entlastung der Kasse.
Dominik Birk und Sebastian Roth wurden von Kommandant Boris
Brandstetter und Ortsvorsteher Roland Boldt für den Dienst in der Feuerwehr
verpflichtet und ergänzen nun die insgesamt junge Mannschaft. Mario Gieringer
wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Danach schloss auch Brandstetter das
vergangene Jahr ab und gab einen Ausblick auf 2020 mit diversen Highlights: dem
150. Jubiläum der Feuerwehr Renchen im Mai und 950 Jahre Ulm im Juni. Dazu werden
sich die Kameraden verstärkt mit dem Thema Brandsicherheitsdienst beschäftigen.
Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Bertold
Schillinger im Anschluss von Kerschgens, Boldt und Brandstetter geehrt. Es folgten
die Auszeichnungen für guten Probenbesuch.
Den Abschluss machte Ortsvorsteher Roland Boldt. Er dankte der Feuerwehr-Führung, die bei der Klausurtagung am Titisee im vergangenen Jahr an der Zukunftsplanung der Feuerwehr mitgewirkt hatte. Die Ergebnisse seien im Gemeinderat sehr positiv aufgenommen worden. Er dankte außerdem der Mannschaft für den ehrenamtlichen Einsatz und wünschte weiterhin unfallfreie Einsätze.
Abt. Kommandant Christian Kerschgens, Sebastian Roth, Mario Gieringer, Dominik Birk, Bertold Schillinger, Kommandant Boris Brandstetter
Im Jahr 2020 kann die Stadt Renchen gleich zwei Jubilaren gratulieren. Die Freiwillige Feuerwehr Renchen feiert ihr 150-jähriges Bestehen, der zugehörige Spielmannszug kann auf 60 musikalische Jahre zurückblicken. Neben internen Feierlichkeiten steht im Mai ein dreitägiges Festwochenende auf dem Programm.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, bereits seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Denn ein großes Jubiläumsjahr bedarf einer gründlichen Planung. Das Highlight des Jubiläumsjahres bildet das dreitägige Festwochenende vom 15. bis 17. Mai 2020. Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag mit einem Festabend, an dem Feuerwehr und Spielmannszug geladene Gäste empfangen. Am Samstag steigt in der Grimmelshausenhalle Renchen die beliebte BadenMedia Ü30 Party. Abgerundet wird das Jubiläumswochenende am Sonntag mit einem festlichen Gottesdienst sowie der Fahrzeugweihe der neuen Drehleiter DLAK 23/12. Im Anschluss lädt die Feuerwehr alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür mit zahlreichen Angeboten für Groß und Klein ein. Bei Fahrzeugausstellungen, Schauübungen, Informationen rund um die Feuerwehr und einem vielseitigen Kinderprogramm kommt jeder auf seine Kosten. Musikalisch umrahmt wird der Tag mit Konzerten befreundeter Spielmannszüge.
Startschuss für die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres ist jedoch bereits Ende März. Eingeläutet werden die Festlichkeiten mit einer Dienstbesprechung der Obmänner der Feuerwehr-Alterskameraden am 27. März. Gleich am nächsten Tag folgt die Landesdelegierten-Versammlung des Spielmannszugs. Im Rahmen des Jubiläums richtet der Spielmannszug Renchen diese jährlich stattfindende Tagung aus und empfängt Abgeordnete und befreundete Mitglieder anderer baden-württembergischer Musikzüge. Darüber hinaus findet am 24. April die Versammlung des Ortenauer Feuerwehrverbands statt.
Die Freiwillige Feuerwehr sowie der Spielmannszug Renchen freuen sich schon jetzt, das Jubiläum gemeinsam mit Ihnen zu feiern.
Der Spielmannszug eröffnete die Hauptversammlung der
Feuerwehr Renchen 2020 im Gasthaus Löwen am vergangenen Freitag mit den Stücken
„Mit Spiel voran“ und „Salut Bohemia“. Abteilungskommandant Matthias Wurth
begrüßte die anwesenden Gäste und verlas die Tagesordnung.
Den Anfang machte Jugendfeuerwehrwart Christian Bär, der stolz
von 44 Kindern und Jugendlichen berichtete, die derzeit die Ausbildung bei der
Feuerwehr machen. Die Mannschaft zählt 21 Jugendliche, die im Berichtsjahr 34
Proben und zahlreiche Zusatzaktionen, unter anderem die Christbaum-Sammelaktion
und das Bestehen der Leistungsspange im Oktober in Oberkirch meisterten. Sieben
Mitglieder wurden erfolgreich an die aktive Mannschaft der Feuerwehr übergeben.
Auch die Bambini-Gruppe erfreut sich mit 21 Kindern großer
Beliebtheit. Aktivitäten waren unter anderem der Bau eines Insektenhotels für
den Stadtgarten und ein Besuch beim THW. Bär bedankte sich bei allen Ausbildern
und Ausbilderinnen für das Engagement.
Neben regelmäßigen Stammtischbesuchen und Ausflügen
erzählte Robert Kirn, Obmann der Alterskameraden, vom Highlight des Jahres der
Besichtigung der Brauerei „Waldhaus“ und dem Herbstfest im Gerätehaus. Zwei
neue Mitglieder erhielt die Altersmannschaft an diesem Abend: Bernd Berger und
Bernard Klein.
Es folgte der Jahresbericht des Spielmannszuges,
vorgetragen von Stabführerin Ute Weber. 51 Mitglieder hatten 2019 18 Auftritte
absolviert. Highlights waren der „Klangvolle Winter im Park“ und das
Jubiläumskonzert in Nürtingen im Oktober. 2020 stehe im Zeichen des Jubiläums
und einer intensiven Proben-Vorbereitung. Sie bedankte sich bei der Zugführerin
Melanie Brandstetter und bei den Feuerwehrleuten für die Unterstützung.
Der stellvertretende
Abteilungskommandant Tobias Schackowsky berichtete von den Proben und
Fortbildungen der Mannschaftskameraden. Besonders im Gedächtnis geblieben war
die Chlorgas-Großübung mit dem ABC Zug Achern im Schwimmbad. Der Jahresausflug
mit den Angehörigen und Familien führte zum Gasometer nach Pforzheim.
Erfreulich waren die Besucherzahlen beim Stadtgartenfest – auch in diesem Jahr
waren die Veranstalter zufrieden.
Ein besonderer Dank von
Abteilungskommandant Matthias Wurth ging im Anschluss an alle Feuerwehrmänner
und -frauen, die sich zusätzlich zum Probenbesuch noch weiter aus- und
fortbilden lassen. Die Mannschaft wurde im Jahr 2019 zu 75 Einsätzen gerufen, die
meisten davon Brände, Hilfeleistungen und Überlandhilfe mit Drehleiter.
Insgesamt kamen bei den 68 aktiven Mitgliedern 1.941 Einsatzstunden zusammen.
Dazu kamen verkehrslenkende Maßnahmen bei Veranstaltungen wie den
Fasnachtsumzügen und der Kommunion.
Schon jetzt laufen die
Vorbereitungen für das 150. Jubiläum der Feuerwehr Renchen auf Hochtouren,
welches vom 15.-17. Mai unter Beteiligung aller Abteilungen stattfinden wird. Die
Besucher dürfen sich auf zahlreiche Konzerte, Vorführungen, Besichtigungen und
eine Ü30-Party freuen.
Die Prüfer Kay Krieger und Thimo
Freund sowie die Teilnehmer der Versammlung entlasteten danach einstimmig den
Kassenwart Michael Braun, der vorab seinen Bericht verlesen hatte.
Kommandant Boris Brandstetter
fasste das vergangene Jahr zusammen, berichtete von der Ausschussarbeit und gab
einen Ausblick auf die kommenden Investitionen. Besonders erfreut zeigte er
sich über die zur Verfügung gestellte Obstsammelstelle und die damit verbundene
Lagerentlastung des Gerätehauses. Er lobte außerdem die tolle,
abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in der Vorbereitung für das Jubiläum
2020 und wünschte allen viel Erfolg für die Durchführung. Er dankte der
Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für das entgegengebrachte Vertrauen.
Bürgermeisterstellvertreter
Werner Bär grüßte die Versammlung im Namen der Stadt Renchen und lobte das
außerordentliche Engagement der Anwesenden für die Sicherheit der Gemeinden. Er
wünschte für das kommende Jahr alles Gute.
Die Abteilungen ließen den Abend im Löwen gemütlich
ausklingen.
Beförderungen und Ehrungen:
Oberfeuerwehrmann: Leon Laug
Hauptlöschmeister: Christian Bär
Brandmeister: Frank Beese
Oberbrandmeister: Achim Wirth
20 Jahre: Frank
Beese
50 Jahre: Oswald Panther, Willi Weber
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen
in Silber für 25 Jahre wurde verliehen an Marco Ruch für pflichtgetreuen
Einsatz in der Feuerwehr.
Bild: v.l. vorne: Matthias Wurth, Frank Beese, Achim Wirth, Werner Bär, vl. hinten: Christian Bär, Marco Ruch, Leon Laug, Boris Brandstetter
Mit einem signierten Gruppenfoto und einem Weinpräsent bedankten sich die Feuerwehr Bambini am Samstag bei ihren Unterstützern Nicole Straub von der Firma Baum und Wolfgang Bär von der Firma Elektro Bär. Mithilfe der Spenden konnten neue T-Shirts für die jüngste Gruppe der Feuerwehr angeschafft werden.
Sebastian Schäfer, stellvertretender Kommandant der
Feuerwehr Renchen erzählte vom Zuspruch der Bambini in den vergangenen Jahren.
2008 gegründet, lernen derzeit 24 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren spielerisch
die Tätigkeiten in der Feuerwehr kennen. Aktuell wird aufgrund der hohen
Nachfrage eine Warteliste geführt.
Die beiden Firmenvertreter lobten das ehrenamtliche
Engagement der Betreuerinnen und Betreuer unter der Organisation von Petra
Fischer und freuten sich einen Beitrag zu dieser wertvollen Arbeit leisten zu
können.
v.l. hinten: Sebastian Schäfer, Marion Brandstetter, Wolfgang Bär, Nicole Straub, Patricia Baum, Franziska Bär, Christian Bär
„Polen, Sachsen und Hubertus“ hieß
das Stück, das Regisseurin Patricia Baum für den traditionellen Theater-Teil
des Katharinenballs ausgesucht hatte. Schon in den ersten Minuten der
Aufführung wurde im Publikum herzhaft gelacht und das zog sich bis zum Schluss
durch. Die Truppe hatte wieder einen großartigen Schwank vorbereitet und dieses
Mal nicht nur auf den Renchner Dialekt gesetzt, sondern Unterstützung aus
Sachsen und Polen dazu geholt.
Roswitha Hämmerle (Barbara
Schrempp) und Maria Mausloch (Melanie Brandstetter) lassen sich gesundheitlich
von Barbara Ochsenfurth-Niedlich (Patricia Baum) beraten und geben ihre Tipps
direkt an die Ehemänner Hubertus (Wendelin Huschle) und Friedolin (Thomas Ott)
weiter. Diese zeigen sich wenig begeistert von Globuli und warmem Bier – viel
besser gefällt ihnen die Aussicht auf den nahenden Besuch des polnischen
Frauenchors in Renchen. Dann soll nämlich die junge Sängerin Theresa (Bellinda
Baum) bei Hubertus einquartiert werden – Roswitha weiß das natürlich nicht. Die
plant indes den Aufenthalt ihre Vetters Walter Schneckenkautz (Tobias
Schackowsky) aus Bautzen in Sachsen.
Am Nachmittag trifft der
Polizeibeamte Adler (Manuel Neumann) ein und meldet, dass die Mitglieder einer
polnischen Diebesbande in Renchen ihr Unwesen treiben. Zwei konnten schon
festgenommen werden, doch die Chefin sei noch flüchtig. Roswitha und Maria bieten
selbstverständlich ihre Hilfe bei der „polizeilichen Verhütung“ an. Während
Hubertus und Friedolin sich „ein paar Viertele“ genehmigen, trifft Walter ein,
parkt seinen Trabant „Horschti“ hinterm aus und bezieht das frisch renovierte
Gästezimmer der Hämmerles.
Auch Hubertus kommt nicht alleine
zurück. Er hat die hübsche Theresa dabei und quartiert sie ebenfalls im
Gästezimmer ein. In freudiger Erwartung auf die kommende Nacht verlässt
Hubertus noch einmal das Haus, um mit Friedolin in die Kneipe zu gehen.
Unterdessen stellt Theresa fest, dass sich ein fremder Mann in dem ihr
zugewiesenen Bett befindet und zieht mitsamt ihrem Bettzeug auf die Couch um,
wo sie auch noch liegt, als die Gesundheitsberaterin Barbara zurückkehrt um
ihrem eigentlichen Beruf nachzugehen, nämlich die Wohnung der Hämmerles von
„materiellen Belastungen“ zu befreien. Doch sie wird unterbrochen von dem
orientierungslosen Walter, der den Weg zur Toilette nicht findet und dabei eine
Vase umwirft und von Hubertus, der’s rumpeln hört und sich Sorgen macht, dass
seiner Theresa etwas zugestoßen sei. Kurzgefasst: Walter verwechselt auf dem
Rückweg von der Toilette die Türen und legt sich zu Roswitha ins Bett. Hubertus
beschließt das Bett für Theresa warm zu halten und verschwindet ins Gästezimmer.
Barbara indes, trifft auf ihrem
Streifzug überraschend auf Friedolin, der sich nach seiner Rückkehr aus der
Kneipe an Hubertus Schnaps-Schrank gütlich tut. Sie gibt sich als Theresas
Schwester Rosalia aus und trinkt gezwungenermaßen mit Friedolin mit, was ihr
nicht gut bekommt und sie kippt um. Der schleppt sie ins Gästezimmer, legt sie
zu Hubertus ins Gästebett und informiert Adler, dass es eine Leiche im Hause
Hämmerle gäbe.
Am nächsten Morgen, als auffliegt,
wer (versehentlich) mit wem im Bett geschlafen hat, gibt es ein großes
Familiendrama. Hubertus möchte Walter am liebsten mit der Axt bearbeiten und
Roswitha verlangt im Namen der Moral von ihm eine Erklärung, warum er mit der
Gesundheitsberaterin im Arm schlafe.
Kurz darauf trifft Polizeibeamter Adler
ein, stellt Hubertus, der mit gezückter Axt im Wohnzimmer wettert und
verhindert so ein Blutbad. Die ganze Verwechslungsgeschichte fliegt auf und
Barbara/Rosalia wird von Walter als die Chefin der Diebesbande enttarnt.
Zum Schluss vertragen sich alle
wieder – wie immer bei einem Schnäpschen!
Authentischer hätte die Besetzung
dieses Jahr nicht sein können! Tobias Schackowsky, gebürtig aus Sachsen,
spielte den Walter mit natürlich-perfektem Sächsisch und erntete damit
Szenenapplaus.
Für die Textsicherheit war auch
dieses Jahr Sybille Scalisi als Souffleuse zuständig. Luise Berger und Nadine
Stumpf sorgten für die passende Maske. Als Aushilfs-Souffleuse und -Spielerin
unterstützte Sandra Neumann die Darsteller in den Proben.
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