MTW erhöht die Einsatzbereitschaft der gesamten Wehr

Einsatzabteilung Ulm

Mit der feierlichen Weihe durch Pfarrer Herbert Faller und der Schlüsselübergabe von Bürgermeister-Stellvertreter Heinz Schäfer an Abteilungskommandant Christian Kerschgens wurde das neue Fahrzeug MTW 2/19 der Freiwilligen Feuerwehr Ulm seiner Bestimmung übergeben. Als Kommandant der Gesamtwehr machte Boris Brandstetter deutlich, dass der neue Mannschaftstransportwagen nicht nur für die Einsatzabteilung Ulm, sondern für die Leistungsfähigkeit der gesamten Feuerwehr Renchen einen großen Beitrag leistet.
Nach dem Festgottesdienst zum Patrozinium und der anschließenden Prozession versammelten sich zahlreiche Gläubige auf dem Kirchplatz, um bei der Weihe des neuen Fahrzeugs dabei zu sein. Eröffnet wurde die Feier vom Spielmannszug der Feuerwehr Renchen unter Leitung von Ute Weber. “Heute können wir zur Freude der motivierten Einsatzabteilung Ulm dieses Fahrzeug seiner Bestimmung übergeben, das die Sicherheit der Bevölkerung verbessern wird”, betonte Heinz Schäfer, der die Grüße des verhinderten Bürgermeisters überbrachte. Mit seiner Ausstattung an Geräten sei das MTW auf die technisch auf der Höhe der Zeit, betonte er und überreichte Abteilungskommandant Christian Kerschgens den Fahrzeugschlüssel.
Auf diese technische Ausstattung und den einsatztaktischen Wert des neuen Fahrzeugs ging Gesamtkommandant Boris Brandstetter näher ein. Das MTW mit seiner Besatzung von 9 Mann werde einen Schwerpunkt im Brandfall bei dem schnellen Erstangriff und der Menschenrettung haben, um das LF 10 beim Einsatz zu unterstützen. Dabei zeichne sich die Abteilung Ulm mit einem hohen Anteil gut ausgebildeter Atemschutzgeräteträger aus. Das MTW sei auch wichtig im Hinblick auf die Tagesverfügbarkeit von Einsatzkräften und könne mit seiner Ausstattung füt Technische Hilfeleistungen und Erste Hilfe eingesetzt werden. Hinzu kommen Sondereinsätze, Unwettereinsätze sowie die Unterstützung der Feuerwehr Renchen vom Mannschaftstransport bis zur Einsatzstellenausleuchtung. Brandstetter nutzte die Gelegenheit, Bürgermeister und Ortsvorsteher, Ortschafts- und Gemeinderat sowie der Verwaltung dafür zu danken, dass sie die Feuerwehr so vorbildlich unterstützen. Pfarrer Herbert Faller ging zunächst humorvoll auf nicht alltägliche Aspekte des Feuerwehrwesens ein. Dann erbat er die Fürsprache des Heiligen Florian und Gottes Segen für dieses Feuerwehrfahrzeug, für alle die es zum Wohl der Mitmenschen nutzen und für alle, zu deren Schutz und Hilfe es zum Einsatz kommt. Nach der Segnung besprengte er das Fahrzeug mit Weihwasser. Ortsvorsteher Roland Boldt setzte den Schlusspunkt unter die Einweihungsfeier. Er wünschte der hoch motivierten Ulmer Feuerwehr mit dem neuen Fahrzeug viele Übungen, aber möglichst wenige Einsätze. Weitere Vorträge des Spielmannszug leiteten zur weltlichen Feier im Rahmen des Ulmer Festes über.