Altstadtbesichtigung und Weinprobe beim Feuerwehrausflug 2017

Am Samstag fand der Ausflug der Feuerwehr Abteilung Renchen und des Spielmannszuges statt. Schon morgens fuhren die Kameraden und Kameradinnen gemeinsam im Bus Richtung Breisgau um dort den Tag zu verbringen. Erster Halt war der Faller Hof in Hausen wo die Gäste ein großes Frühstücksbuffet zum Start in den Tag erwartete. Danach ging es weiter nach Staufen. Dort fand eine Stadtführung statt, bei der sowohl die besonders schöne Altstadt als auch die Auswirkungen der Geothermiebohrungen 2007 besichtigt wurden.

Seit damals habe sich die gesamte Innenstadt um 60cm erhöht, erfuhren die Feuerwehrleute. Die Risse an Hauswänden und im Straßenpflaster hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck.

Nächster Programmpunkt war die Besichtigung der Brennerei Schladerer, die schon seit 1844 in Staufen Obstbrände produziert. Nach der kurzen Einführung mit einem Film über die Firma ging es durch die Brennkeller und in die imposante Lagerhalle der Obstbestände. Danach wurden einige Spezialitäten der Brennerei verköstigt.

Um 15.30 Uhr machten sich die Feuerwehrleute wieder auf in Richtung Heimat. Der Abschluss des Tages führte auf das Weingut Börsig in Ringelbach, wo Inhaberin Sandra Börsig mit ihrem Team eine hervorragende Weinprobe mit Vesper organisiert hatte.

Info: Die nächsten Schnupperproben für Feuerwehrbambini finden statt am 10.6. um 10 Uhr und für die Spielmannszug Piccolinis am 23. Juni um 18 Uhr jeweils im Feuerwehrhaus. Eingeladen sind alle Kinder ab 6 Jahren (Bambini) und 10 Jahren (Piccolini).

Interessantes bei der Stadtführung in Staufen

Interessantes bei der Stadtführung in Staufen

Risse in der Altstadtfassade von Staufen

 

 

Besichtigung der Brennerei Schladerer

Schnaps Verköstigung bei Schladerer

Weinprobe im Weingut Börsig

Gemütlicher Abschluss im Weingut Börsig

Die Teilnehmer des Feuerwehrausflugs 2017

Popcorn und Feuerwehr Hüpfburg beim Kinder- und Jugendfest der Feuerwehr Renchen

Am Sonntag feierte die Feuerwehr Renchen ihr erstes Kinder- und Jugendfest. Die Einsatzabteilungen und der Spielmannszug hatten einen großartigen Nachmittag vorbereitet – mit Feuerwehr Hüpfburg, Popcornmaschine, Instrumente basteln, Drehleiter fahren und natürlich Wasserspiele mit dem Feuerwehrschlauch. Außerdem gab es eine Schauübung der Jugendfeuerwehr und einen Auftritt des Spielmannszuges gemeinsam mit der Piccolini-Jugend. „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein wichtiger Teil des Gemeindelebens und wir hoffen, dass wir einige Nachwuchsmusikanten und Feuerwehrmänner für uns begeistern konnten“, sagt Kommandant Boris Brandstetter. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, an einer Schnupperprobe teilzunehmen. Diese findet statt bei den Spielmannszug Piccolinis (ab 10 Jahren) am Mittwoch, den 31. Mai um 18 Uhr und für die Bambini-Feuerwehr (ab 6 Jahren) am 10. Juni um 10 Uhr, jeweils im Feuerwehrhaus in Renchen.

Wasserspiele mit dem Feuerwehrschlauch

Die kleinen Gäste durften den Spielmannszug begleiten

Schauübung der Jugendfeuerwehr

Drehleiter fahren in 24 Metern Höhe

Basteln mit der Bambini Feuerwehr

Das Kinder- und Jugendfest war ein voller Erfolg

Kinder- und Jugendfest der Feuerwehr am 28. Mai

Die Feuerwehr Renchen organisiert am 28. Mai einen Nachmittag für die ganze Familie: Feuerwehr-Hüpfburg, Bastelstationen und Schauübungen sind ab 13 Uhr am Feuerwehrhaus in Renchen aufgebaut. Für die Erwachsenen gibt es Kaffee und Kuchen, außerdem wird es einen Waffel- und Popcorn-Stand geben.

„Selbstverständlich sind Familien aus Renchen, Ulm und Erlach herzlich eingeladen, den Nachmittag bei uns zu verbringen und natürlich freuen wir uns, wenn wir einige Kinder und Jugendliche für uns gewinnen können“, sagt Kommandant Boris Brandstetter.

Bestes Wetter für das „Muttertagskonzert“ des Spielmannszug im Stadtgarten

Im liebevoll dekorierten Stadtgarten spielte der Spielmannszug gestern bei strahlendem Sonnenschein sein „Muttertagskonzert“. „Unser Programm ist heute sehr romantisch, denn die Mütter im Spielmannszug durften die Lieder zusammenstellen“, erklärt Stabführerin Ute Weber bei ihrer Begrüßung. Mit Stücken wie „Any Dream Will Do“ aus dem Musical „Joseph“ und „Highland Cathedral“, der inoffiziellen schottischen Nationalhymne, begeisterten die Spielleute die zahlreich versammelten Zuhörer. Besonders für die Spielmannszug Jugendgruppe „Piccolinis“ war das Konzert ein ganz besonderes, nämlich der erste offizielle Auftritt gemeinsam mit dem „großen Spielmannszug“ bei den Stücken „Song for Anna Magdalena“ und „Poupée de Cire, Poupée de Son“. Mit „The Final Countdown“ beendeten die Musiker den Vormittag und entließen alle Mütter in den wohlverdienten Muttertags-Sonntag.

Spielmannszug lädt ein zum Muttertagskonzert

 

Ein ganz besonderes Konzert spielt der Spielmannszug am 14. Mai im Stadtgarten für alle Mütter und deren Familien. Um 10.30 Uhr startet das „Muttertagskonzert“, das bereits 2012 für viele glückliche Besucher sorgte. „Das Programm wurde von den Müttern des Spielmannszuges ausgesucht“, erzählt Ute Weber, Stabführerin. Demzufolge befinden sich unter den Stücken sämtliche Lieblingslieder, wie zum Beispiel „Song for Anna Magdalena“ oder „The Final Countdown“. Allen Frauen spendiert der Spielmannszug ein Glas Sekt – für weitere Snacks und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Spielmannszug Video verbreitet sich viral im Netz

Über 23.000 Klicks verzeichnete der Spielmannszug am Mittwochabend für sein „Schwarzwaldmarie“-Video, Tendenz steigend. In der eigens vom Spielmannszug gedichteten Strophe geht es um eine große Brauerei aus dem Südschwarzwald, die die Familienbrauerei Bauhöfer aus Renchen-Ulm beschuldigt, Markenrechte zu verletzen, weil diese ein Bier gebraut hatten, welches „Schwarzwaldmarie“ getauft wurde, obwohl Ulm nicht im Schwarzwald läge.

Beim traditionellen Maiwecken am 1. Mai filmten die Spielleute dann ihren Gesang und die Brauerei veröffentlichte das Video auf Facebook. Innerhalb kürzester Zeit schnellten die Klickraten in die Tausende und der Post wurde zum meistgeklickten Video der Ortenau. Der Spielmannszug freut sich, dass er mit seiner spontanen Aktion das regionale Unternehmen unterstützen kann und hofft auf das ein oder andere Freibier.

 

Spektakuläre Feuerwehrhauptprobe am Freitag in Erlach

Vergangenen Freitag probte die Feuerwehr Renchen den Ernstfall in der Erlacher Ortsmitte. Das Szenario befand sich in einem Ökonomiegebäude auf einem sehr eng bebauten Grundstück direkt an der Hauptverkehrsstraße. Hier hatte sich starker Rauch entwickelt und vier Personen wurden vermisst. Sofort wurden massive Riegelstellungen zum Schutz der umliegenden Gebäude errichtet und ein Atemschutztrupp betrat den Schopf zur Rettung der Vermissten. Derweil wurden weitere Herausforderungen gemeistert und das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht.

Einsatz der Drehleiter

Szenario direkt an der Hauptstraße

Im Anschluss besprachen die Feuerwehrleute die Probe in der Kronenhalle in Erlach. Kommandant Boris Brandstetter stellte noch einmal den Übungsablauf vor und übergab dann an den stellvertretenden Kommandanten aus Achern, Marcus Lang. Dieser sprach von einem „vorbildlichen Einsatz“ und beglückwünschte Bürgermeister Bernd Siefermann zu einer solch motivierten Truppe. Auch Siefermann begrüßte die Versammelten im Anschluss und lobte das außerordentliche Engagement der Renchner Feuerwehr. Für die musikalische Unterhaltung nach dem offiziellen Teil sorgte der Spielmannszug unter der Leitung von Stabführerin Ute Weber.

Neues Fahrzeug für Erlachs Floriansjünger

In der Jahresversammlung der Abteilung wurden auch engagierte Feuerwehrleute geehrt

Quelle: Baden Online.

Die Erlacher Feuerwehrabteilung zog am Freitag, 10.03.  Bilanz über Einsätze und Proben. Zudem wurden an dem Abend auch verdiente Kameraden geehrt.

Abteilungskommandant Siegmund Kohler berichtete am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus »Drei Könige«, dass die Erlacher Feuerwehrabteilung im vergangenen Jahr zu einem Öleinsatz mit Verunreinigung eines Gewässers, zum Brand eines Komposthaufens sowie zu einem Unfall, bei dem ein Auto die Rench gestürzt war, gerufen wurde. Zudem sei man bei verkehrslenkenden Maßnahmen sowie den Hallen- und Bürgerhaus-Brandschutzüberprüfungen gefordert gewesen.
Bewährtes Konzept
Bewährt habe  sich das Konzept mit wechselseitigen Proben im Zusammenwirken mit den Abteilungen Renchen und Ulm. Neben der gemeinsamen Jahreshauptübung, führte die Abteilung Erlach auch eine Spätjahreshauptübung durch.  Schriftführer Roland Stephan erinnerte an die Aktivitäten zur Pflege der Kameradschaft.
Über die Finanzen gab Thomas Haberle Auskunft, dem die Kassenprüfer Siegmund Kohler und Thomas Kräßig eine einwandfreie Kassenführung bestätigten. Jugend-Feuerwehrwart Christian Bär informierte über die breit angelegten Aktivitäten der Jugend- und Bambini-Gruppen.
Kommandant Boris Brandstetter gab über die neue Struktur, den Feuerwehr-Bedarfsplan sowie die Investitionsplanung Auskunft. Für Erlach sei 2018 ein neues Fahrzeug vorgesehen, das neben einem Motivationsschub auch die Chance für eine Verstärkung der Erlacher Wehr biete. Ein erster »Lichtblick« sei Pascal Herb als neues Mitglied.
Es sei keine Selbstverständlichkeit, dass sich die Wehrmänner um Leib und Leben anderer zu schützen, unter dem Einsatz ihres eigenen Lebens aufopfern, sagte Bürgermeister Bernd Siefermann und hob die Feuerwehr als unverzichtbaren Bestandteil des Rettungswesens vor Ort hervor.

Ehrung (von links): Thomas Haberle, Michael Biehlman, Kommandant Boris Brandstetter, Walter Kraus, Abteilungskommandant Siegmund Kohler und Bürgermeister Bernd Siefermann.

Ehrungen
Auszeichnungen für besonderes Engagement und vorbildlichen Probenbesuch erhielten Siegmund Kohler, Thomas Haberle und Manuel Kräßig.
Für 20 Jahre Feuerwehrdienst wurden Michael Biehlman, Thorsten Vogel und Thomas Haberle geehrt sowie für 50 Jahre Walter Kraus und 60 Jahre Ehrenkommandant Alfred Knosp.

Viele Investitionen für Feuerwehrabteilung Ulm geplant

Die Feuerwehrabteilung Ulm traf sich am Freitag, den 03. Februar, um das Berichtsjahr 2016 abzuschließen. Abteilungskommandant Christian Kerschgens eröffnete die Versammlung mit der Tagesordnung und der Begrüßung der anwesenden Kameraden sowie Bürgermeister Bernd Siefermann und Ortsvorsteher Roland Boldt. Nach der gemeinsamen Totenehrung verlas Kerschgens den Bericht der Feuerwehrabteilung Ulm 2016.

Mit 36 aktiven Mitgliedern, 12 Alterskameraden, 7 Auszubildenden in der Jugendfeuerwehr und 3 Kindern in der Bambini-Gruppe verzeichnen die Ulmer insgesamt 59 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 40,9 Jahren. Bei 19 Übungsabenden in Theorie und Praxis ging es um Themen wie elektrische Geräte, Personenrettung über tragbare Leitern und Knoten und Stiche. Nicht fehlen durften auch in diesem Jahr die Ortskunde und die Besichtigung besonderer Objekte zum optimalen Einsatzablauf im Notfall. Auch gemeinsame Proben mit Renchen und Erlach wurden weiter vertieft und seien mittlerweile eine Selbstverständlichkeit.

Die Einsatzabteilung Ulm absolvierte insgesamt 562 Stunden bei 19 Einsätzen, darunter hauptsächlich technische Hilfeleistungen und fünf Einsätze bei Bränden und Explosionen, wie zum Beispiel Kaminbränden am Jahresanfang. Im Juni rückte die Feuerwehr zur Eindämmung des Hochwassers aus. Christian Kerschgens schloss mit Dankesworten an seine Kameraden, die ihn im vergangenen Jahr besonders unterstützten: „Ich bin stolz auf unseren guten Aufbau und dass jeder Verantwortung für seinen Bereich in der Feuerwehr übernimmt.“ Ein Dank ging auch an die Stadtverwaltung, den Kommandanten Boris Brandstetter und seinen Stellvertreter Sebastian Schäfer und die Abteilungskommandanten aus Erlach und Renchen. Die Zusammenarbeit in der Gesamtwehr werde im kommenden Jahr noch weiter in den Bereichen Ausbildung, Gerätewartung und Kommunikation vertieft.

Es folgte der Jahresbericht des Schriftführers Nico Fund, der zuerst über kameradschaftliche Unternehmungen berichtete. Der Feuerwehrwandertag führte die Kameraden mit ihren Familien über Wanderwege vom Moosturm-Parkplatz bis nach Ödsbach. Unter dem Motto „Fit for Firefighting“ gab es auch im vergangenen Jahr wieder ein traditionelles Wasserballturnier im Renchner Schwimmbad, die Jahresabschlussprobe mit gemütlichem Ausklang und ein Waldspeckessen.

Auch örtliche und kirchliche Veranstaltungen wurden im vergangenen Jahr wieder unterstützt. Das Ulmer Fest, die drei Vollmondbierpartys und der St. Martins Umzug wurden von der Abteilung Ulm begleitet. Ein besonderer Dank gehe an die Alterskameraden, die beim Maibaumstellen gemeinsam mit Angehörigen das Verzieren des Brauereigeländes übernommen hatten. Im folgenden Resumé ließ Fund die Hauptversammlung des vergangenen Jahres, die Hauptübung der Gesamtwehr sowie die Hauptversammlung der Gesamtwehr Revue passieren.

Rainer Huber übernahm im Anschluss, in Vertretung des Obmann Wolfgang Seiler, das Verlesen des Berichts der Alterskameraden. Jugendwart Christian Bär berichtete über die Arbeit der Jugendfeuerwehr und erwähnte besonders den hohen Anteil an Ulmer Kindern und Jugendlichen. Er dankte den Jugendgruppenleitern und den Betreuern der Abteilung Ulm für die tolle Unterstützung. Auch Kommandant Boris Brandstetter richtete einige Worte an die Versammlung. Er gab einen Einblick in die Arbeit des Feuerwehrausschusses und die Planungen für das kommende Jahr. Besonderen Fokus lege er auf die notwendige kurzfristige Ersatzbeschaffung eines Mannschafttransportfahrzeuges nach dem der Landeszuschuss im vergangenen Jahr abgelehnt worden war: „Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat versuchen wir, die Ausschreibung und Anschaffung in diesem Jahr möglich zu machen.“ Für die Abteilung Ulm seien außerdem viele weitere Investitionen geplant.

Kassenwart Thomas Kammerer wurde kurz darauf von der Versammlung entlastet, nachdem Sebastian Panther und Thomas Heptig die Kasse geprüft hatten. Es folgten die Auszeichnungen für guten Probenbesuch und die Ehrungen und Beförderungen von Feuerwehrangehörigen sowie die Übergabe von Lehrgangsurkunden. Nachdem Abteilungskommandant Christian Kerschgens noch einen Ausblick auf 2017 gegeben hatte, wandten sich Bürgermeister und Ortsvorsteher mit abschließenden Grußworten an die Versammelten: „Wir sind stolz auf unsere schlagkräftige Einsatzabteilung Ulm und die tolle Zusammenarbeit mit der Gemeindefeuerwehr Renchen.“

Lehrgänge:

Grundausbildung und Sprechfunker: Valentin Doll, Christian Gempler, Valentin Kurz, Kai Sälinger, Pascal Schnurr

Atemschutzgeräteträger für Pressluftatmer: Martin Heptig

Maschinist: Thomas Heptig

Motorsägenlehrgang: Manuel Zink, Annika Doll, Sebastian Panther, Pierre Gruber, Kevin Kammerer

Ehrungen:

15 Jahre: Thomas Krechtler

20 Jahre: Jürgen Meier, Patrick Spraul

35 Jahre: Ludwig Fies

Beförderungen:

Feuerwehrmann: Valentin Doll, Christian Gempler, Valentin Kurz, Kai Sälinger, Pascal Schnurr

Oberbrandmeister: Karl-Heinz Baumann

Ehrungen und Beförderungen

v.l.: Bernd Siefermann, Christian Kerschgens, Kai Sälinger, Karl-Heinz Baumann, Pascal Schnurr, Christian Gembler, Patrick Spraul, Valentin Doll, Valentin Kurz, Ludwig Fies, Boris Brandstetter, Roland Boldt

 

Erfolreiches Jahr für Abteilung Renchen

Zum ersten Mal eröffnete Matthias Wurth als neuer Abteilungskommandant der Freiwilligen Feuerwehr Renchen die Hauptversammlung am vergangenen Freitag, 27. Januar im Gasthaus Löwen. Nach dem der Spielmannszug unter der Leitung von Ute Weber den „Coburger Marsch“ zur Einführung gespielt hatte, begrüßte er die Gäste, unter anderem Bürgermeister Bernd Siefermann, und verlas die Tagesordnung.

Die Versammlung startete mit dem Bericht des Jugendfeuerwehrwarts Christian Bär. Die Jugendgruppe zählt derzeit 33 Mitglieder, die unter anderem Theoriethemen sowie Löschangriffe und Funkübungen absolvierten. Im Jahr 2016 wurden zwei Neuaufnahmen aus der Bambini-Gruppe verzeichnet. Diese hat zum Abschluss des Jahres zehn Mitglieder, die spielerisch an die Tätigkeiten der Feuerwehr herangeführt werden.

Auch die Alterskameraden um Obmann Robert Kirn hatten einiges zu berichten. Neben der Besichtigung der Firma Heimatec in Renchen, fand auch in letzten Jahr wieder ein Ausflug statt, der die Alterskameraden und ihre Ehefrauen ins Technoseum nach Mannheim führte. Außerdem gab es wieder einen monatlichen Stammtisch und weitere kameradschaftliche Ereignisse.

Eine weitere Premiere hatte an diesem Abend Ute Weber, die als Stabführerin des Spielmannszug Renchen zum ersten Mal den Jahresbericht vortrug. Durch die Aufnahme von 12 Jugendlichen, die ihre Ausbildung im vergangenen Jahr abschlossen, hat der Zug nun 64 Mitglieder. Dazu kommen fünf „Piccolinis“, die das Flöten- und Lyraspiel seit zwei Jahren lernen und beim Katharinenball im November ihren ersten Auftritt vor Publikum meisterten. Ein großes Dankeschön ging an den Ehrenstabführer Heinz Birk, der sich nach insgesamt 38 Jahren von der Ausbildertätigkeit zurückzieht. Neben dem wunderschönen Konzert „Klangvoller Winter im Park“ hatten auch die Spielleute einige weitere Highlights 2016. Dazu zählten ein kameradschaftlicher Ausflug nach Ottenhöfen und der Hüttenaufenthalt auf „Hundseck“ sowie das alljährliche Konzert am Katharinenball. Auch dem wiedergewählten Bürgermeister Bernd Siefermann spielte der Zug am Wahlabend ein Ständchen.

Tobias Schackowsky, neuer stellvertretender Abteilungskommandant, stellte im Anschluss den Bericht der Abteilung Renchen vor. In insgesamt 30 Proben lagen die Hauptschwerpunkte im Bereich Erste Hilfe, Atemschutz, Gerätekunde und die Besichtigung von diversen Objekten im Stadtgebiet. Zahlreiche Feuerwehrmänner und –frauen absolvierten auch im letzten Jahr wieder Ausbildungen, für die es eine Urkunde gab:

Grundausbildung: Jule Wurth

Atemschutzgeräteträger: Sonja Huser, Max Kautz, Hendrik Spengler

Funk: Max Kautz

Motorsägenlehrgang: Christian Schrempp, Nikolaus Huschle, Daniel Helbling, Alex Kautz

Atemschutzgerätewart: Max Spraul

Weiterbildung JGLA (Jugendgruppenleiterausbilder): Nikolaus Huschle, Tobias Schackowsky

Zugführer: Tobias Schackowsky

Auch bei der Feuerwehr kam der kameradschaftliche Teil natürlich nicht zu kurz. Neben dem traditionellen Waldspeckessen gab es wieder einen Jahresausflug, der dieses Mal unter anderem mit dem Schiff auf dem Rhein stattfand.

Abteilungskommandant Matthias Wurth bedankte sich in seinem anschließenden Vortrag als erstes bei allen Abteilungen der Gesamtfeuerwehr Renchen für die tolle Zusammenarbeit im vergangenen ersten Jahr unter der neuen Führung. Das Organigramm und die neue Struktur haben sich mittlerweile gut eingependelt und würden sehr gut angenommen. Insgesamt gab es im Berichtsjahr 65 Einsätze, davon unter anderem 13 Brände und Explosionen und 33 Technische Hilfeleistungen. „Wir hatten dank unserer hervorragend ausgebildeten Mannschaft keine Problemeinsätze und es verlief alles im Rahmen.“, lobte Wurth. Die aktive Wehr besteht derzeit aus 64 Männer und Frauen, insgesamt wurden 1066 ehrenamtliche Stunden absolviert. Es folgte Organisatorisches und ein Ausblick auf 2017.

Im Anschluss wurde die Kasse von Kassier Michael Braun einstimmig von den Kassenprüfern Thimo Freund und Kay Krieger sowie der versammelten Mannschaft, entlastet.

Es folgte die Verpflichtung des Feuerwehrmannes Raphael Lehmann, durch Kommandant Boris Brandstetter. Raphael Lehmann wurde bei der Feuerwehr Offenburg ausgebildet und zieht in den kommenden Monaten nach Renchen.

Selbstverständlich ließ es sich auch Boris Brandstetter nach seinem ersten Jahr als Kommandant der Gesamtfeuerwehr Renchen nicht nehmen, noch einige Worte an die Versammlung zu richten und sich bei allen zu bedanken. Nachdem er einen Rück- und Ausblick gegeben hatte und noch einige Kennzahlen verlesen waren, schloss er mit den Worten „Keine verletzten Feuerwehrmänner, das ist für mich die beste Statistik.“

In seinem Grußwort lobte auch Bürgemeister Bernd Siefermann die tolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Feuerwehr und das Engagement der Abteilungen. Es sei nicht selbstverständlich, dass man sich in seiner Freizeit um das Wohl anderer Mitbürger kümmere und das könne man nicht oft genug betonen: „Wir können stolz sein, eine so motivierte Truppe und Führung zu haben“.

Es folgten die Beförderungen und Ehrungen.

Beförderungen bei der Hauptversammlung 2017

Foto: v.l. BM Bernd Siefermann, Abteilungskommandant Matthias Wurth, Albert Zink (Hauptbrandmeister), Jürgen Ganze (Oberfeuerwehrmann), Sonja Huser (Oberfeuerwehrfrau), Kommandant Boris Brandstetter, stellv. Abteilungskommandant Tobias Schackowsky (Brandmeister), abwesend: Jürgen Kautz (Hauptbrandmeister)

Ehrungen bei der Hauptversammlung 2017

10 Jahre: Lucas Baum

15 Jahre: Mario Thiede

20 Jahre: Christian Bär, Michael Braun, Markus Krechtler

45 Jahre: Wilfried Boschert, Roland Schlecht

55 Jahre: Robert Kirn, Heinz Schäfer

65 Jahre: Gerhard Ell

Foto v.l. vorne: Matthias Wurth, Michael Braun, Wilfried Boscher, Heinz Schäfer, Robert Kirn, BM Bernd Siefermann, v.l. hinten: Roland Schlecht, Christian Bär, Boris Brandstetter

1 11 12 13 14